Tief betroffen von der Todesnachricht trauern wir um Günter Hörandel, der Verein „Wir für KW e.V.“, um unser Vorstandsmitglied, den Ortsvorsteher von Senzig und Sachkundigen Einwohner im Kreistag LDS
Tief betroffen von der Todesnachricht trauern wir um Günter Hörandel, der Verein „Wir für KW e.V.“, um unser Vorstandsmitglied, den Ortsvorsteher von Senzig und Sachkundigen Einwohner im Kreistag LDS
TRANSPARENZ - VERANTWORTUNG - Wir für KW e.V.
TRANSPARENZ - VERANTWORTUNG - Wir für KW e.V.

Gemeinsame Presseerklärung  Rettungsschirm Corona – KW solidarisch 

Die Fraktionen SPD, CDU, DIE LINKE, Wir-für-KW/BVO, Bündnis 90/Die Grünen sowie die fraktionslosen Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung Stefan Lummitzsch und Dirk Marx der SVV KW erklären:

 

Der Ausbruch des Corona-COVID-19-Virus in Deutschland und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung stellen die staatliche Handlungsfähigkeit und die Sicherstellung gesellschaftlichen Lebens auf eine nie da gewesene Bewährungsprobe. Auch die Stadt Königs Wusterhausen und ihre zivilgesellschaftlichen Strukturen und sozialen Einrichtungen sind von den Maßnahmen erheblich betroffen. Viele Gewerbetreibende, kleine Unternehmen, Selbstständige, soziale Einrichtungen und gemeinwohlorientierte Vereine sind durch die Krise in ihrer Existenz bedroht. Jedes Geschäft, jeder Verein, jede Einrichtung, die wegen der Corona-Krise geschlossen werden müssen, ist ein schlimmer Verlust für die Inhaber und auch ein Verlust für unserer Stadt. Weiter ==>Wir müssen als Stadt alle Kräfte bündeln und jetzt schnell und unbürokratisch handeln.  Die Fraktionen SPD, CDU, DIE LINKE, Wir-für-KW/BVO, Bündnis 90/Die Grünen sowie die fraktionslosen Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung Stefan Lummitzsch und Dirk Marx haben einen Rettungsschirm für die lokalen Helden der Stadt erarbeitet. Mit ca. 1 Mio. Euro soll die Stadt den Gewerbetreibenden, sozialen Einrichtungen und Vereinen, die wegen fehlender Einnahmen in Schwierigkeiten geraten, finanziell helfen. Das Sofort-Programm der Stadt soll zusätzlich zu den Maßnahmen von Bund und Land laufen.  Folgende Eckpunkte soll der Rettungsschirm enthalten: Antragsberechtigt sind Soloselbständige im Haupterwerb, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten die ihren Sitz in Königs Wusterhausen haben und beim Finanzamt der Stadt gemeldet sind. Die Antragssteller müssen glaubhaft nachweisen, dass sie durch die Corona Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind und dadurch die Verbindlichkeiten der kommenden drei Monate voraussichtlich nicht bedienen können. Vereine, deren Vereinszweck sich vor allem auf die Bereiche Sport, Kultur und Soziales erstreckt und deren Betätigungsfeld sich auf die Stadt ausrichten sind ebenfalls antragsberechtigt. Antragsberechtigte erhalten eine einmalige, nicht rückzahlbare Soforthilfe von bis zu 5.000 Euro Für Vereine, die städtische Grundstücke gepachtet haben, sollen für die Dauer der Krise die Pachtgebühren sowie die Nutzungsgebühren für städtische Sportanlagen erlassen werden.  Damit der Rettungsschirm schnell umgesetzt und beschlossen werden kann, haben die Fraktionen sowie die fraktionslosen Mitglieder der SVV gemeinsam eine entsprechende Richtlinie zur Umsetzung erarbeitet. Mit dieser Zuarbeit für die Stadtverwaltung kann die Umsetzung des Rettungsschirms und damit die Auszahlung der Gelder sofort beginnen. Zur Deckung des Finanzbedarfs wird der an die Entwicklungsgesellschaft Königs Wusterhausen gewährte Kredit i. H. v. ca. 1,3 Mio. Euro zurückgefordert. Der Bürgermeister wird gebeten, die Anträge zum Rettungsschirm per Eilentscheidung am morgigen Donnerstag im Einvernehmen mit der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Laura Lazarus in Kraft treten zu lassen. Damit können die Regelungen noch vor Ostern in Kraft treten und finanzielle Hilfen umgehend beantragt und ausgezahlt werden. Sollte der Bürgermeister diesen Schritt nicht gehen, bedarf es einer Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung, die dann frühsten Mitte April darüber entscheiden kann. Wir hoffen im Sinne aller in unserer Stadt lebenden Vereine, Gewerbetreibenden und Kulturschaffenden die kurz davor sind, alles zu verlieren, dass die Anträge von der Stadtverordnetenversammlung und der Stadtverwaltung mitgetragen und schnell umgesetzt werden.  Ludwig Scheetz, Fraktionsvorsitzender der SPD sagt zum Rettungsschirm: „Wir haben in den letzten Tagen gemeinsam nach Lösungen gesucht, wie wir unseren lokalen Heldinnen und Helden finanziell helfen können. Ich bin sehr froh, dass wir mit unseren gemeinsamen Anträgen die Existenzängste vieler Unternehmen und Vereine etwas auffangen können. Wir müssen in der Krise zusammenstehen. Der gemeinsame Antrag über viele Fraktionen hinweg ist ein Zeichen, dass wir in den schweren Zeiten zusammenhalten und einander unterstützen. Wir hoffen, dass er nun schnell in der SVV beschlossen wird.“ Christian Möbus, Fraktionsvorsitzender der CDU ergänzt: „Wir wollen die Folgen der Corona-Krise für Königs Wusterhausen abmildern. Trotz der Blockade des beschlossenen Haushalts durch den Bürgermeister ist es uns gelungen, ein Hilfspaket für unsere Stadt zu schnüren. In der Krise müssen wir zusammenstehen. Jetzt ist nicht die Zeit für Machtspielchen, demokratische Grundwerte und Rechtsstaatlichkeit sind zu achten und zu wahren.“ Michael Wippold, Fraktionsvorsitzender von DIE LINKE: „Die Fraktion der Linken ist zufrieden mit dem Ergebnis der breiten Zusammenarbeit für den städtischen Rettungsschirm. Ein bislang einmaliger Vorgang in unserer Stadt. Es ist aber auch eine bislang einmalige Situation. Gesellschaftliche, wirtschaftliche und private Existenzen sind in akuter Gefahr. Für einige ist es schon fast zu spät. Hier ist solidarisches Handeln das Gebot der Stunde. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten und dies mit allen demokratischen Kräften der Stadt gemeinsam. Der Rettungsschirm steht auf soliden Füßen.“ Christian Dorst, Frakationsvorsitzender von Wir-für-KW/BvO sagt: „Wir befinden uns in einer Situation, auf die man sich nicht vorbereiten kann. Einzelhändler, Kulturschaffende, Kultureinrichtungen u.v.m. wurden von den getroffenen Maßnahmen mit voller Wucht erwischt. Die von der Landesregierung aufgestellten Soforthilfe-Maßnahmen sind zwar eine große Hilfe, werden für viele jedoch allein nicht ausreichend sein, um mittelfristig das finanzielle Überleben zu sichern. Auch das beeindruckende solidarische Engagement vieler Mitbürger stößt leider an Grenzen des Machbaren. In dieser Situation möchten wir als Gemeindevertreter das aus unserer Sicht Machbare seitens der Stadt auf den Weg bringen, um die über viele Jahre und Jahrzehnte teils mühsam aufgebauten Strukturen zu erhalten.“ Die Fraktionsvorsitzende Ines Kühnel von Bündnis90/Die Grünen sagt: „Unsere Stadt wird von vielen kleinen Unternehmen, Familienbetrieben und Vereinen sowohl in der Innenstadt als auch in den Ortsteilen belebt. Das vielfältige Angebot, angefangen von den großen und kleinen Restaurants, Cafés, Fahrradläden, die Buchhandlung Radwer, Foto-Porst, die kleinen verarbeitenden Unternehmen in den Gewerbegebieten und die vielfältige Vereinslandschaft bereichern unsere Heimatstadt immens, machen sie lebens- und liebenswert! Sie sollen u.a. durch den Rettungsschirm eine Chance haben, einigermaßen durch die Corona-Krise zu kommen. Das dürfte wohl im Interesse aller KWer Bürger sein." Der fraktionslose Stadtverordnete Stefan Lummitzsch erklärt dazu: „Die Einschränkungen, die diese Situation mit sich bringt, sind für alle extrem schwierig. Familien stehen extrem unter Druck, unsere älteren Bürgerinnen und Bürger können wichtige soziale Kontakte nicht mehr pflegen. Für viele von uns, sind diese Einschränkungen zeitlich begrenzte Notwendigkeiten. Für einige jedoch bedeutet es, den möglichen Verlust ihrer Existenz. Und hier müssen wir zeigen, dass wir zusammenstehen, es uns nicht egal ist und wir füreinander da sind - Königs Wusterhausen ist eine Gemeinschaft!“ Der fraktionslose Stadtverordnete Dirk Marx erklärt dazu abschließend: Dieser Rettungsschirm ist ein wichtiger Baustein, die Krise als Chance wahrzunehmen und auch zu nutzen – als Chance, zusammenzurücken und gemeinsam mit den Menschen der Stadt weitere schnelle, greifbare, öffentliche Unterstützung zu generieren. Solidarität ist das Gebot der Stunde, wo es darum geht, Wege zu finden, wie etwas geht, statt Gründe aufzulisten, warum etwas nicht geht. Ich glaube, es geht um weit mehr als eine finanzielle Unterstützung. Es ist wichtig, den Unternehmern, Kulturschaffenden, Ladenbesitzern etc. diese klares Botschaft zu senden: ,Wir lassen Euch nicht im Stich‘ Dieser Rettungsschirm ist ein wichtiges und positives Signal an alle ,Lokalhelden‘ der Stadt Königs Wusterhausen." Gemeinsam für KW – KW solidarisch Die Anträge sowie den Entwurf der Richtlinie „Richtlinie „Rettungsschirm Corona – KW solidarisch“ finden Sie auf den jeweiligen Seiten der Fraktionen SPD, CDU, DIE LINKE, Wir-für-KW/BVO, Bündnis 90/Die Grünen: https://www.spd-fraktion-kw.de; https://www.cdu-kw.de https://www.dielinke-lds.de/; https://www.wir-für-kw.de https://www.gruene-dahme-spreewald.de/gemeinden/koenigs-wusterhausen/         _____________________________________________________________________

Landkreis Dahme-Spreewald informiert zur aktuellen Corona-Lage

Verwaltungsstab reagiert auf Kita- und Schulschließungen / Keine neuen
Infektionen

Der Landkreis Dahme-Spreewald reagiert auf die rasanten Entwicklungen
der aktuellen Corona-Pandemie: Der Verwaltungsstab des Kreises ist am
heutigen Nachmittag zusammengetreten, um weitere Maßnahmen zu
koordinieren. Bislang gibt es keine neuen Fälle bestätigter
Covid-19-Infektionen im Kreisgebiet. Dem infizierten 41-jährigen Mann
aus Lübben geht es dem Gesundheitsamt zufolge den Umständen
entsprechend gut, seine engen Kontaktpersonen befinden sich in
häuslicher Isolation und weisen bislang keinerlei Krankheitssymptome
auf.

Dahme-Spreewalds Gesundheitsamt informierte den Stab über die
gegenwärtige Situation rund um das neuartige Coronavirus, das von
Anfang an sehr ernst genommen wurde. Seit zwei Wochen arbeitet bereits
ein Einsatzstab rund um den Landrat in Abstimmung mit dem
Landesgesundheitsministerium und Robert-Koch-Institut zusammen, der nun
zu einem Krisenstab umfunktioniert worden ist. Sämtliche Fachressorts
der Kreisverwaltung haben heute zusammen mit Vertretern der
Krankenhäuser, des Rettungswesens, der Polizei, des
Katastrophenschutzes, der kreiseigenen Verkehrsgesellschaft und weiterer
Behörden die erforderlichen Aufgaben festgelegt. Im Mittelpunkt stand
die Aufrechterhaltung der Handlungs- und Funktionsfähigkeit des
Landkreises vor dem Hintergrund der durch die Landesregierung
Brandenburg für kommenden Mittwoch angekündigten Schließungen
sämtlicher Kitas und Schulen.

Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent und stellvertretender Landrat
Carsten Saß: „Unser oberstes Ziel ist nun bis zum Wochenbeginn
zusammen mit den Kommunen und unserem Jugendamt sowie Amt für
Schulverwaltung ein Konzept vorzulegen, dass die alternative Betreuung
von Schulkindern und Kitakindern im Landkreis für Eltern sichert, die
in Bereichen der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig sind“. Zu
diesen Tätigkeitsbereichen zählen beispielsweise Medizin, Pflege,
Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Arznei), Polizei, Justiz,
Feuerwehr, Bildung, Erziehung oder Verwaltung etc. „Für die Kinder
und Jugendlichen dieser werktätigen Erziehungsberechtigten müssen wir
gemeinsam mit unseren kreisangehörigen Kommunen schnellstmöglich eine
geordnete Notbetreuung sichern“, sagt Saß. Auslöser war die heutige
Ankündigung der Potsdamer Staatskanzlei, zur Eindämmung der
Corona-Epidemie ab Mittwoch landesweit an Kitas und Schulen bis zum Ende
der Osterferien vorerst keine reguläre Betreuung und keinen regulären
Unterricht mehr stattfinden zu lassen. 

Zuvor sind die Bürgermeister und Amtsdirektoren der
Dahme-Spreewald-Kommunen am heutigen Vormittag im Lübbener Landratsamt
in einer Sonderberatung über das aktuelle Geschehen unterrichtet
worden. Amtsärztin Dr. Astrid Schumann informierte darüber, dass es im
Kreis neben einem positiven Befund bisher 43 Verdachtsfälle auf eine
Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gab sowie insgesamt 20
Quarantänen verhängt und gut 120 Abstrichuntersuchungen durchgeführt
wurden. „Es war eine sehr informative und konstruktive
Abstimmungsrunde mit den Vertretern des Landkreises und meinen Kollegen
in den Städten, Ämtern und Gemeinden. Wir sind uns darin einig, die
Herausforderungen in dieser hochdynamischen Coronavirus-Lage als
Hauptverwaltungsbeamte nur besonnen und abgestimmt zum Wohle unserer
Bürgerinnen und Bürger bewältigen zu können“, erklärte Zeuthens
Bürgermeister Sven Herzberger als Vorstand der Kreisarbeitsgemeinschaft
des Städte- und Gemeindebundes. Sowohl die Runde der
Hauptverwaltungsbeamten als auch der Einsatzstab kommen in der nächsten
Woche erneut zusammen. 

Einschränkungen von Veranstaltungen
Der stellvertretende Landrat richtete nochmals direkt die Empfehlung an
die Bürgermeister und Amtsdirektoren, die Durchführung von
Veranstaltungen mit dem Blick auf die Verbreitung des Corona-Virus zu
prüfen, Veranstalter zu sensibilisieren und größere Veranstaltungen
an den Landkreis zu melden. Auf der Grundlage der seit heute geltenden
Allgemeinverfügung des Landkreises müssen ohnehin Großveranstaltungen
mit einer Teilnehmerzahl von mindestens 1.000 Personen ausfallen.
Darüber hinaus wird dringend empfohlen, bis auf weiteres alle
Kulturveranstaltungen abzusagen oder zu verschieben. Für die ebenfalls
angeordnete Anzeige sämtlicher Veranstaltungen mit mindestens 100
Teilnehmenden an das Landratsamt, bittet das Kreisordnungsamt um die
Nutzung des einheitlichen Meldeformulars. Dieses Dokument ist über den
Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter
www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus abrufbar.  

Der Landkreis vertraut darüber hinaus auch auf das verantwortungsvolle
und eigenständige Agieren von Veranstaltern im Sinne der Eindämmung
der Corona-Pandemie. Dazu ist auch die heutige Ankündigung des
Freizeitresorts Tropicals Islands in Krausnick zu zählen. Die
Geschäftsführung hat beschlossen, den laufenden Gastbetrieb
einschließlich des Hotelbetriebes zunächst bis einschließlich 19.
April 2020 auszusetzen. 

Dahme-Spreewalds Kreisbrandmeister Christian Liebe erklärte heute
zudem, dass es vorerst keine kreisliche Ausbildung im Bereich Brand- und
Katastrophenschutz geben wird. Die Feuerwehren und die Einheiten und
Einrichtungen des Katastrophenschutzes nehmen in der täglichen
nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, aber auch im Zivil- und
Katastrophenschutz eine zentrale Rolle ein. „Die Gewährleistung der
Einsatzbereitschaft dieser Einheiten gilt es daher in kritischen
Situationen besonders zu schützen. Aus diesem Grund haben wir
entschieden, vorerst bis Ostern, keine kreislichen Ausbildungen für
Feuerwehr und Katastrophenschutzeinheiten mehr stattfinden zu lassen“,
informiert Liebe.

In Abstimmung mit dem Kreistagsvorsitzenden Georg Hanke sind ebenfalls
heute alle bis Ende März geplanten Sitzungstermine der vorberatenden
Fachausschüsse des Kreistages Dahme-Spreewald abgesagt worden. Die
Sitzung des Kreisausschusses am 01. April sowie die Sitzung des
Kreistages am 22. April als beschließende Gremien finden nach dem
gegenwärtigen Stand statt. 

Appell an die Akzeptanz
Gesundheitsdezernent Carsten Saß wirbt vor dem Hintergrund der
aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie für eine breite Akzeptanz
der Bürgerinnen und Bürger für die notwendige Maßnahmen des
Landkreises und der Kommunen: „Bitte bleiben Sie besonnen und achtsam.
Halten Sie die angeordneten Maßnahmen ein und folgen Sie
ausgesprochenen Empfehlungen. Damit übernehmen Sie Verantwortung für
sich und Ihre Mitmenschen“. Bezüglich des kreislichen Bürgertelefons
zum Corona-Geschehen sagte er: „Ich bitte ausdrücklich alle
Bürgerinnen und Bürger, diese Hotline nicht unnötig zu blockieren und
in einem höflichen Umgangston mit dem Gegenüber umzugehen. Es stehen
viele Informationen auch online zur Verfügung."

Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik
gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter
www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus . Hier ist unter anderem ein
Frage-Antwort-Katalog abrufbar. Ende Februar wurde vom Landkreis
Dahme-Spreewald zudem ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich von
8 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Für
allgemeine Informationen zum Thema Coronavirus können auch folgende
Angebote genutzt werden: Telefon-Hotline des Bundesministeriums für
Gesundheit: 030/346465-100 oder Telefon-Hotline der Unabhängigen
Patientenberatung 0800/330-4615-32. Beim Landesamt für Arbeitsschutz,
Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon zum
Coronavirus unter Tel. 0331/8683-777 eingerichtet.

Hintergrund:
Nach wie vor gilt: Husten, Schnupfen oder Fieber können viele Ursachen
haben. Der Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus
ist dann begründet, wenn die betreffende Person an Erkrankungen der
Atemwege bzw. unspezifischen Symptomen leidet und zuvor in einem
Risikogebiet war oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte. Ist
das der Fall, sollte man sich telefonisch beim Hausarzt oder beim
ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 melden.

Auch nach dem ersten Krankheitsfall sollte die Bevölkerung besonnen und
achtsam reagieren. Wie schon mehrfach betont, ist die Einhaltung der
Hygieneregeln besonders wichtig. Hier steht neben der Nies-Etikette die
persönliche  Händehygiene an erster Stelle. Außerdem sollte man auf
Begrüßungsrituale mit Körperkontakt verzichten und Abstand zu
Personen halten. Reisen in Risikogebiete sollten unterbleiben. Wer
erkältet ist, sollte zum Husten oder Niesen ein Einmaltaschentuch oder
die Armbeuge benutzen und sich ggf. krankmelden.

 

Tief betroffen von der Todesnachricht trauern wir,

 

der Verein „Wir für KW e.V.“, um unser Vorstandsmitglied, den Ortsvorsteher von Senzig und Sachkundigen Einwohner im Kreistag LDS

 

Günter Hörandel, 73

 

Seinen Mitmenschen stets freundlich und offen zugewandt,  kümmerte er sich um das Alltägliche, um das Notwendige in seinem Umfeld. Er war Gründungsmitglied von „Wir für KW“ und von Beginn an im Vorstand des Vereins sehr aktiv. Die Wähler Senzigs sprachen ihm wiederholt ihr Vertrauen aus und er wurde 2018 zum Vorsitzenden des Ortsbeirates Senzig gewählt. 

Mit viel Engagement und Zielstrebigkeit, nie müde werdend bei der Lösung von Problemen war er für Königs Wusterhausen und Senzig erfolgreich tätig. Als Ortsvorsteher ging es ihm immer darum, Senzig zu einem lebenswerten und zukunftssicheren Ortsteil zu machen. Er arbeitete stets mit allen zusammen, die diese Ziele für unsere Stadt teilen. Sein Rat wurde geschätzt und gern in Anspruch genommen.
 

Wir verlieren mit Günter Hörandel einen um die Menschen in seiner Region verdienten Mitbürger und Freund. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

 

Günter Hörandel starb am 20. Mai 2020 im Alter von  73 nach kurzer schwerer Krankheit. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

In Trauer und Hochachtung nehmen wir Abschied!


Michael Reimann                             Lutz Vogt

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Persönlichkeitsstörungen (PS)

Wundern Sie sich eigentlich auch über den einen oder anderen Politiker oder Vorgesetzten?

 

Ich schon. Seit fast 4 Jahren ist zum Beispiel der US-Präsident mit der gewaltigen Goldlocke ein beliebtes Thema in bestimmten Medien beidseits des Atlantik. Dass er nicht so ist, wie viele andere Politiker, ist wohl unbestreitbar. 

Michael d’Antonio, Autor der Trump-Biografie "Never Enough“,  antwortete auf die Frage eines Journalisten für das Magazin Profil über Trumps seltsames Verhalten. Man könne es in psychologischen Werken nachschlagen, es „wirke verstörend“.  In den meisten Beiträgen die sich mit diesem Thema beschäftigen wird Trump als Narzisst bezeichnet. Oft wird dabei von „bösartiger Selbstverliebtheit“ gesprochen. 

Aber warum in die Ferne schweifen? Auch in unserem direkten Umfeld kann man die verschiedenen Persönlichkeiten und dazu gehörende Störungen finden. Einige davon scheinen vielleicht nur gestört, andere sind es womöglich tatsächlich. Alles in allem eine schwierige Sache! Wir versuchen hier Aufklärung zu erlangen und verschiedene Störungstypen beim Menschen zu ergründen. Vielleicht auch zur Selbsthilfe bieten wir entsprechende Befragungen an. Uns würde natürlich freuen, wenn der eine oder andere Leser uns schreibt, was er mit unserem Beitrag und seinen Anregungen erlebt hat.

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Persönlichkeitsstörungen

Welche Persönlichkeitsstörungen gibt es und wie äußern sie sich?

Wie unterscheidet mann die  spezifische Persönlichkeitsstörungen:

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