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Landkreis Dahme-Spreewald informiert zur aktuellen Corona-Lage

Verwaltungsstab reagiert auf Kita- und Schulschließungen / Keine neuen
Infektionen

Der Landkreis Dahme-Spreewald reagiert auf die rasanten Entwicklungen
der aktuellen Corona-Pandemie: Der Verwaltungsstab des Kreises ist am
heutigen Nachmittag zusammengetreten, um weitere Maßnahmen zu
koordinieren. Bislang gibt es keine neuen Fälle bestätigter
Covid-19-Infektionen im Kreisgebiet. Dem infizierten 41-jährigen Mann
aus Lübben geht es dem Gesundheitsamt zufolge den Umständen
entsprechend gut, seine engen Kontaktpersonen befinden sich in
häuslicher Isolation und weisen bislang keinerlei Krankheitssymptome
auf.

Dahme-Spreewalds Gesundheitsamt informierte den Stab über die
gegenwärtige Situation rund um das neuartige Coronavirus, das von
Anfang an sehr ernst genommen wurde. Seit zwei Wochen arbeitet bereits
ein Einsatzstab rund um den Landrat in Abstimmung mit dem
Landesgesundheitsministerium und Robert-Koch-Institut zusammen, der nun
zu einem Krisenstab umfunktioniert worden ist. Sämtliche Fachressorts
der Kreisverwaltung haben heute zusammen mit Vertretern der
Krankenhäuser, des Rettungswesens, der Polizei, des
Katastrophenschutzes, der kreiseigenen Verkehrsgesellschaft und weiterer
Behörden die erforderlichen Aufgaben festgelegt. Im Mittelpunkt stand
die Aufrechterhaltung der Handlungs- und Funktionsfähigkeit des
Landkreises vor dem Hintergrund der durch die Landesregierung
Brandenburg für kommenden Mittwoch angekündigten Schließungen
sämtlicher Kitas und Schulen.

Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent und stellvertretender Landrat
Carsten Saß: „Unser oberstes Ziel ist nun bis zum Wochenbeginn
zusammen mit den Kommunen und unserem Jugendamt sowie Amt für
Schulverwaltung ein Konzept vorzulegen, dass die alternative Betreuung
von Schulkindern und Kitakindern im Landkreis für Eltern sichert, die
in Bereichen der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig sind“. Zu
diesen Tätigkeitsbereichen zählen beispielsweise Medizin, Pflege,
Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Arznei), Polizei, Justiz,
Feuerwehr, Bildung, Erziehung oder Verwaltung etc. „Für die Kinder
und Jugendlichen dieser werktätigen Erziehungsberechtigten müssen wir
gemeinsam mit unseren kreisangehörigen Kommunen schnellstmöglich eine
geordnete Notbetreuung sichern“, sagt Saß. Auslöser war die heutige
Ankündigung der Potsdamer Staatskanzlei, zur Eindämmung der
Corona-Epidemie ab Mittwoch landesweit an Kitas und Schulen bis zum Ende
der Osterferien vorerst keine reguläre Betreuung und keinen regulären
Unterricht mehr stattfinden zu lassen. 

Zuvor sind die Bürgermeister und Amtsdirektoren der
Dahme-Spreewald-Kommunen am heutigen Vormittag im Lübbener Landratsamt
in einer Sonderberatung über das aktuelle Geschehen unterrichtet
worden. Amtsärztin Dr. Astrid Schumann informierte darüber, dass es im
Kreis neben einem positiven Befund bisher 43 Verdachtsfälle auf eine
Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gab sowie insgesamt 20
Quarantänen verhängt und gut 120 Abstrichuntersuchungen durchgeführt
wurden. „Es war eine sehr informative und konstruktive
Abstimmungsrunde mit den Vertretern des Landkreises und meinen Kollegen
in den Städten, Ämtern und Gemeinden. Wir sind uns darin einig, die
Herausforderungen in dieser hochdynamischen Coronavirus-Lage als
Hauptverwaltungsbeamte nur besonnen und abgestimmt zum Wohle unserer
Bürgerinnen und Bürger bewältigen zu können“, erklärte Zeuthens
Bürgermeister Sven Herzberger als Vorstand der Kreisarbeitsgemeinschaft
des Städte- und Gemeindebundes. Sowohl die Runde der
Hauptverwaltungsbeamten als auch der Einsatzstab kommen in der nächsten
Woche erneut zusammen. 

Einschränkungen von Veranstaltungen
Der stellvertretende Landrat richtete nochmals direkt die Empfehlung an
die Bürgermeister und Amtsdirektoren, die Durchführung von
Veranstaltungen mit dem Blick auf die Verbreitung des Corona-Virus zu
prüfen, Veranstalter zu sensibilisieren und größere Veranstaltungen
an den Landkreis zu melden. Auf der Grundlage der seit heute geltenden
Allgemeinverfügung des Landkreises müssen ohnehin Großveranstaltungen
mit einer Teilnehmerzahl von mindestens 1.000 Personen ausfallen.
Darüber hinaus wird dringend empfohlen, bis auf weiteres alle
Kulturveranstaltungen abzusagen oder zu verschieben. Für die ebenfalls
angeordnete Anzeige sämtlicher Veranstaltungen mit mindestens 100
Teilnehmenden an das Landratsamt, bittet das Kreisordnungsamt um die
Nutzung des einheitlichen Meldeformulars. Dieses Dokument ist über den
Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter
www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus abrufbar.  

Der Landkreis vertraut darüber hinaus auch auf das verantwortungsvolle
und eigenständige Agieren von Veranstaltern im Sinne der Eindämmung
der Corona-Pandemie. Dazu ist auch die heutige Ankündigung des
Freizeitresorts Tropicals Islands in Krausnick zu zählen. Die
Geschäftsführung hat beschlossen, den laufenden Gastbetrieb
einschließlich des Hotelbetriebes zunächst bis einschließlich 19.
April 2020 auszusetzen. 

Dahme-Spreewalds Kreisbrandmeister Christian Liebe erklärte heute
zudem, dass es vorerst keine kreisliche Ausbildung im Bereich Brand- und
Katastrophenschutz geben wird. Die Feuerwehren und die Einheiten und
Einrichtungen des Katastrophenschutzes nehmen in der täglichen
nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, aber auch im Zivil- und
Katastrophenschutz eine zentrale Rolle ein. „Die Gewährleistung der
Einsatzbereitschaft dieser Einheiten gilt es daher in kritischen
Situationen besonders zu schützen. Aus diesem Grund haben wir
entschieden, vorerst bis Ostern, keine kreislichen Ausbildungen für
Feuerwehr und Katastrophenschutzeinheiten mehr stattfinden zu lassen“,
informiert Liebe.

In Abstimmung mit dem Kreistagsvorsitzenden Georg Hanke sind ebenfalls
heute alle bis Ende März geplanten Sitzungstermine der vorberatenden
Fachausschüsse des Kreistages Dahme-Spreewald abgesagt worden. Die
Sitzung des Kreisausschusses am 01. April sowie die Sitzung des
Kreistages am 22. April als beschließende Gremien finden nach dem
gegenwärtigen Stand statt. 

Appell an die Akzeptanz
Gesundheitsdezernent Carsten Saß wirbt vor dem Hintergrund der
aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie für eine breite Akzeptanz
der Bürgerinnen und Bürger für die notwendige Maßnahmen des
Landkreises und der Kommunen: „Bitte bleiben Sie besonnen und achtsam.
Halten Sie die angeordneten Maßnahmen ein und folgen Sie
ausgesprochenen Empfehlungen. Damit übernehmen Sie Verantwortung für
sich und Ihre Mitmenschen“. Bezüglich des kreislichen Bürgertelefons
zum Corona-Geschehen sagte er: „Ich bitte ausdrücklich alle
Bürgerinnen und Bürger, diese Hotline nicht unnötig zu blockieren und
in einem höflichen Umgangston mit dem Gegenüber umzugehen. Es stehen
viele Informationen auch online zur Verfügung."

Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik
gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter
www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus . Hier ist unter anderem ein
Frage-Antwort-Katalog abrufbar. Ende Februar wurde vom Landkreis
Dahme-Spreewald zudem ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich von
8 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Für
allgemeine Informationen zum Thema Coronavirus können auch folgende
Angebote genutzt werden: Telefon-Hotline des Bundesministeriums für
Gesundheit: 030/346465-100 oder Telefon-Hotline der Unabhängigen
Patientenberatung 0800/330-4615-32. Beim Landesamt für Arbeitsschutz,
Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon zum
Coronavirus unter Tel. 0331/8683-777 eingerichtet.

Hintergrund:
Nach wie vor gilt: Husten, Schnupfen oder Fieber können viele Ursachen
haben. Der Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus
ist dann begründet, wenn die betreffende Person an Erkrankungen der
Atemwege bzw. unspezifischen Symptomen leidet und zuvor in einem
Risikogebiet war oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte. Ist
das der Fall, sollte man sich telefonisch beim Hausarzt oder beim
ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 melden.

Auch nach dem ersten Krankheitsfall sollte die Bevölkerung besonnen und
achtsam reagieren. Wie schon mehrfach betont, ist die Einhaltung der
Hygieneregeln besonders wichtig. Hier steht neben der Nies-Etikette die
persönliche  Händehygiene an erster Stelle. Außerdem sollte man auf
Begrüßungsrituale mit Körperkontakt verzichten und Abstand zu
Personen halten. Reisen in Risikogebiete sollten unterbleiben. Wer
erkältet ist, sollte zum Husten oder Niesen ein Einmaltaschentuch oder
die Armbeuge benutzen und sich ggf. krankmelden.

 

Persönlichkeitsstörungen (PS)

Wundern Sie sich eigentlich auch über den einen oder anderen Politiker oder Vorgesetzten?

 

Ich schon. Seit fast 4 Jahren ist zum Beispiel der US-Präsident mit der gewaltigen Goldlocke ein beliebtes Thema in bestimmten Medien beidseits des Atlantik. Dass er nicht so ist, wie viele andere Politiker, ist wohl unbestreitbar. 

Michael d’Antonio, Autor der Trump-Biografie "Never Enough“,  antwortete auf die Frage eines Journalisten für das Magazin Profil über Trumps seltsames Verhalten. Man könne es in psychologischen Werken nachschlagen, es „wirke verstörend“.  In den meisten Beiträgen die sich mit diesem Thema beschäftigen wird Trump als Narzisst bezeichnet. Oft wird dabei von „bösartiger Selbstverliebtheit“ gesprochen. 

Aber warum in die Ferne schweifen? Auch in unserem direkten Umfeld kann man die verschiedenen Persönlichkeiten und dazu gehörende Störungen finden. Einige davon scheinen vielleicht nur gestört, andere sind es womöglich tatsächlich. Alles in allem eine schwierige Sache! Wir versuchen hier Aufklärung zu erlangen und verschiedene Störungstypen beim Menschen zu ergründen. Vielleicht auch zur Selbsthilfe bieten wir entsprechende Befragungen an. Uns würde natürlich freuen, wenn der eine oder andere Leser uns schreibt, was er mit unserem Beitrag und seinen Anregungen erlebt hat.

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