TRANSPARENZ - VERANTWORTUNG -Wir für KW e.V.
TRANSPARENZ - VERANTWORTUNG -Wir für KW e.V.

Rede des Ortsvorsteher Zeesen Dr. Frithjof.v.Rottkay (Wir für KW)

 

Sehr geehrte Gäste und Bewohner unseres schönen und bemerkenswerten Ortes 

Als erstes möchte ich allen danken, die an der Vorbereitung der 475- Jahres – Feier tatkräftig mitgewirkt haben.  Besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Interessenvereins, der Volkssolidarität,  den Fördervereinen der Feuerwehr, der Kita und Schule und dem Anglerverein Seeblick.

Nur die Förderung durch die Stadt Königs Wusterhausen und den Sponsoren erlaubten es aber  diese Feiertage zu gestalten Hier haben die Wärmeversorgung Königs Wusterhausen, die XXL-Apotheke Sabelus , Steinmetz Gaul, Herr Herrmann, die REST GmbH, Sandbergtreff, Schmidt Reisen , Frau Bley , Firma Kalz, Eldat, Pedag und der Hagebaumarkt  uns tatkräftig unterstützt . Allen Sponsoren sei hiermit gedankt.

 

Unsere Gemeinde ist schon ein merkwürdiger Ort, deshalb möchte ich keine Chronik hier ausbreiten, sondern die weltumspannende Bedeutung unseres Ortes Revue  passieren lassen.

Das  Zeugnis des ersten Außenkontaktes ist ein Findling, der nach dem Transport innerhalb der Eiszeit aus Skandinavien  im Gewebegebiet unter Sand vergessen lag,  bis er zur Dorfaue  transportiert wurde.

Bereits 1542  durften wir das 2. Mal  die große weite Welt schnuppern, indem unser kleiner Ort  an die Teupitzer verschenkt wurde und damit nach Böhmen, dem damaligen Hussitenkönig  zu eigen wurde. Damit kamen wir in eine den gesellschaftlichen Umsturz vorbereitende Epoche. Damit wurde der  Grundstein zur Aufmüpfigkeit  gelegt.

Bald hatten aber die Preußen wieder das Sagen. So konnte bereits damals  ein Haltepunkt in Zeesen an der Strecke Berlin – Cottbus  mit Parkmöglichkeiten errichtet werden. Der Kaiser ließ den Haltepunkt in Zeesen errichten, um von hier aus das Jagdgebiet in der Dubrow zu erreichen. Wo heute Benzinkutschen stehen, standen  damals kaiserliche Karossen. Also der Kaiser kannte Zeesen. Übrigens ist der Verlauf der ehemaligen Straße von Monis Imbiss bis zum Kuckucksweg noch heute erkennbar.

Nun sollte die Hauptstadt Berlin auch etwas aus Zeesen bekommen. Der Export von Ziegeln  wurde durch 2 Eisenbahnbrücken ermöglicht, die sich noch heute Am Bahndamm und am Graben zwischen Seechen See und Todtnitzsee befinden. Welcher Ort hat schon 2 Eisenbahnbrücken?

Unsere internationalen Beziehungen  wurden leider durch Luftschiffe  zerstört, die in der Luftschiffwerft auf dem Schütte-Gelände gebaut wurden. Diese sollten den Bombenkrieg nach England bringen. Das wurde im  Versailler Abkommen mit dem Abriss der Hangars bestraft.

Olympia brachte uns den Bahnhof und den Kurzwellensender Zeesen, der auf der Scala vieler Radios vermerkt war. Damit war Zeesen weltweit  zu hören. Dieser Sender wurde 1945 abgebaut und auf 2 Stellen in der damaligen Sowjetunion wieder aufgebaut. Also ein Technikexport nach Russland.

Richtig aufmüpfig wurde Zeesen im Jahr 1988, als ein Ministerratsbeschluss zum Bau von ca. 600 Datschen in Zeesen umgesetzt werden sollte. Der heftige Protest einiger Nichtmitglieder der Gemeindevertretung  unterstützte den Bürgermeister in dem Vorhaben ein Baustopp zu verhängen, der bis zur Wende Bestand hatte.  Damals wurden die Weichen für die Entwicklung unseres Ortes gelegt. Sonst wäre z.B. die Bebauung des Hangweges nicht möglich geworden. Die Errichtung des  ersten Gewerbegebietes wäre ebenfalls fraglich gewesen.  

Der zweite Aufstand konnte nicht so erfolgreich beendet werden. Obwohl über 98 % der Einwohner für den Erhalt der Eigenständigkeit gestimmt hatte, wurde die Eigemeindung gerichtlich bestätigt. Die Entwicklung Zeesens als Ortsteil von Königs Wusterhausen bleibt aber weiterhin eine Erfolgsgeschichte. Heute exportieren Betriebe aus dem Gewerbepark Innovationen  z.B. Funksteuerungsanlagen. Und viele Ausländer laufen auf Sohlen aus Zeesen.

Nun lassen Sie uns die Ersterwähnung 475 Jahre feiern, aber wir geben noch etwas zu: 25 Jahre Gründung Gewerbegebiet . Also mathematisch dürfen wir also eine 500 Jahresfeier begehen.

 

Zu einer Umfrage:

 

Umfragen sind die Stütze der Demoskopen. Wie falsch diese sein können, haben wir an der Präsidentenwahl in den USA gesehen. Nun ist unter anderem eine Maßnahme  abgefragt worden, die prinzipiell nur örtliche Bedeutung für den Ortsteil Zeesen hat. Deshalb dürfte die Beantwortung auch nur im jeweiligen örtlichen Rahmen erfolgen. Obwohl das so ist, haben 43,5% der Befragten mit Zustimmung für die  Maßnahme reagiert.  Außerdem ist das Vorhaben im OT Zeesen nicht einfach, wie in der Umfrage beschrieben, ein Vollversorger. Das ist  nur ein Drittel der geplanten Versorgungsverbesserung. Richtig ist: Es ist nicht nur ein Vollversorger mit Frischetheke  für Käse, Fleisch und  Fisch,  sondern auch ein Drogeriemarkt und zusätzlich durch die Sparkasse ein Geldautomat geplant. Diese drei konkreten  von Rewe, dm und Sparkasse gegebenen Angebote liegen dem Ortsbeirat und der Stadtverwaltung vor. Bedingt durch den großen Einwohnerzuwachs ist diese Entwicklung aus Sicht des Ortsbeirates Zeesen voranzutreiben. Besonders von der älteren Bevölkerung des Gebietes wurden die Forderung nach einer Verbesserung schon seit langem aus Mobilitätsgründen immer wieder angesprochen.

Aus diesen Gründen heraus hat auch der Ortsbeirat einstimmig die Empfehlung gegeben, diese Ansiedlung auf der Fläche zwischen dem Dänischen Bettenhaus und dem Hagebaumarkt zu realisieren. Leider konnte bisher noch keine Lösung gefunden werden, da das Einzelhandelskonzept der Stadt diese Ansiedlung verhindert.

In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass durch die schnelle Entwicklung des Ortsteiles Zeesen, eine bessere Versorgung des südlichen Bereiches mit den angrenzende Orten und durch die Streckenführung der Umgehungsstraße auch höhere Anforderungen an Versorgungsleistungen gemäß der Aufgabenstellung eines Mittelzentrums  notwendig werden. Hier ist anzumerken, dass es bis Lübben keine vergleichbaren Einkaufsmöglichkeiten gibt. Deshalb würden nicht nur die „Zeesener“ sondern auch die Einwohner südlich gelegener Ortschaften profitieren.

Daraus ergibt sich die Forderung einer schnellen Umsetzung der Planung.

 

Dr. v. Rottkay

Ortsvorsteher Zeesen

„Der Kaiser ist ja nackt!“

 

Wortmeldung zum Beitrag von Frithjof v. Rottkay vom November 2016

„Der Kaiser ist ja nackt!“ - an diesen Ruf eines kleinen Jungen im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ erinnerte ich mich beim Lesen eines Beitrages des Ortsvorstehers von Zeesen, Dr. Frithjof von Rottkay im November. Schon im Interview im Mai dieses Jahres haben unsere Mitglieder Lothar Falk und Dr. v. Rottkay auf die Veränderungen in KW aufmerksam gemacht, auf die Stadtverordnete und Stadtverwaltung dringend reagieren sollten.

Wie soll das aber geschehen, wenn sowohl Verwaltung als auch Parlament nach wie vor für ihre Entscheidungen über Ausgangsdaten verfügen, die man heutzutage nur als Datenmüll bezeichnen kann. Die Daten für die Bevölkerungsentwicklung, die unter anderem wichtig sind für die Planung von Schulen und Kindergärten, waren selbst 2003/4 als sie vorgelegt wurden von eher zweifelhafter Qualität. KW hatte nämlich auch damals schon – entgegen dem allgemeinen Bundestrend – massive Bevölkerungszuwächse. Daran hat sich nichts geändert. Leider auch nicht daran, dass mit diesen falschen Zahlen (zugegebenermaßen vom Landkreis verantwortet) bis heute kein schneller Handlungsbedarf für den Bau von Schulen und Kindergärten gesehen wird. Es gibt da zwar Bewegung, aber mit einem Tempo, dass z.B. in Senzig der Mangel, den die Kinder seit Jahren jeden Tag erleben, frühestens 2021 (!) behoben sein könnte. Wie gesagt: KÖNNTE.

Dieselben Folgen hat dieser Datenmüll für die Planung auch beim völlig überholten Einzelhandelskonzept oder beim Verkehrskonzept. KW verändert sich rasant und wächst in allen Ortsteilen. Zeesen erlebt aus vielerlei Gründen einen besonderen Wachstumsschub.  Verwaltung und Parlament hingegen leben mit ihren Planungs-Daten de facto in der Vergangenheit. Wie sollen da den Bürgern nützende Beschlüsse für die Gegenwart oder gar die weitere Zukunft gefasst werden?

Bleibt nur zu hoffen, dass sich endlich Abgeordnete finden, die sich trauen, vorhandene Lücken und Missstände auch als solche zu benennen und schnellste Änderung zu fordern.  Schließlich erleben wir ja alle, Mandatsträger oder „einfache Bürger“ jeden Tag, was in KW auf Änderung und Verbesserung wartet. Oder haben nur Kinder im Märchen den Mut, auszusprechen, was sie sehen?

 

(Lutz Vogt, Senzig)

 

Karin Schwitalla

Wir für KW ist neue Ortsvorsteherin in Zernsdorf

 

 Ein Jahr vor der Kommunalwahl wählte der Ortsbeirat Zernsdorf  in dieser Woche eine neue Ortsvorsteherin.  Karin Schwitalla von Wir für KW setzte sich  mit ihrem Programm für Zernsdorf gegen andere Mitbewerber durch. Mit wohlwollenden Beifall quittierten das die  zahlreichen Besucher der Ortsbeiratswahl. Vor allem ihre Ideen zur Weiterentwicklung des Ortsteils, eingebettet in die Stadt Königs Wusterhausen,  wurden mit Interesse zur Kenntnis genommen. Mit Karin Schwitalla hat der Ortsbeirat gute Perspektiven vor sich, um die Kernfragen für den Ortsteil wie den Kita Neubau, den Schulneubau und nicht zuletzt, im Zusammenhang mit dem Wachsen des Ortsteiles, die infrastrukturelle Weiterentwicklung von Zernsdorf anzugehen. Dazu wünschen wir viel Erfolg.

 

Der Vorstand von Wir für KW

Michael Reimann

 

Erfolg für Wir für KW

Auf der letzten Ortsbeiratssitzung von Senzig wurde, im zweiten Wahlgang mit vier zu drei Stimmen  das Vorstands Mitglied von wir für KW Günter Hörnadel  zum neuen Ortsvorsteher von Senzig gewählt.  Der Maschinenbauingenieur und heutige Rentner betreibt eine der namhaften  Imkerei in der Stadt Königs Wusterhausen. Sein Engagement für die Umwelt, seinen Ortsteil und  für Wir für KW zeichnen ihn aus. 

Wir für KW

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Info Blätter

Mitgliederbrief Nr. 3 2018
Wem gehört die Stadt?
Nowitschok-Hysterie
Mitgliederbrief_wir für kw_16.04.2018 Ko[...]
PDF-Dokument [3.7 MB]
Mitgliederbrief Nr.2 2018
- Wir waren im Fernsehen - rbb nichts neues
- Stipendium für Auszubildende des Erzieherberufs und Stärkung der frühkindlichen Bildung und weitere Beiträge
Mitgliederbrief_Zeitung_ wir für kw_14.0[...]
PDF-Dokument [487.6 KB]
Mitgliederbrief 01/2018
Neues aus der Stadt KW, aus der Sicht von Wir für KW
Mitgliederbrief_wir für kw_23.01.2018.pd[...]
PDF-Dokument [3.1 MB]
Vertrag SPD und Wir für Kw Fraktionsgemeinschaft
Vertrag_SPD-WfKW_FINAL.pdf
PDF-Dokument [201.1 KB]
250 Tage bis zur Bürgermeister Wahl in KW was zu tun bleibt
aufruf 250Tage K1 21.03.2017.pdf
PDF-Dokument [93.8 KB]
Kreisgebitsreform
Kreisgebitsrefom.pdf
PDF-Dokument [3.7 MB]

Neues aus der Stadt KW!

 

Sport frei! – Der Jugendsportpark mit Calisthenics-Anlage im Neubaugebiet wird zur Nutzung freigegeben.

 Als runder Abschluss der Bauarbeiten wird die Einweihung der Anlage im Beisein von Vertretern der bauausführenden Firmen sowie des Planungsbüros, Bürgermeister  und Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung  gefeiert. Sportler der Abteilung Kampfsport/Calesthenics der WSG 81 Königs Wusterhausen e.V. werden Übungen auf den Sportgeräten vorführen.

 Wir laden Sie zur Einweihung der Anlage am 16.06.2016 um 15:00 Uhr in die Heinrich-von-Kleist-Straße, Königs Wusterhausen, ein.

 

KW bekennt Farbe

Zum Internationalen Tag gegen Homophobie wird die Regenbogenflagge vor dem Rathaus gehisst

 

Anlässlich des internationalen Tages gegen Homophobie wurde an diesem Mittwoch die farbenfrohe Regenbogenflagge vor dem Rathaus in Königs Wusterhausen gehisst. Am 17. Mai 1990 strich die WHO Homosexualität von der Liste der Diagnoseschlüssel für Krankheiten. Seitdem ist viel passiert. Lesben und Schwule sind anerkannt in der Gesellschaft, ihre Lebenspartnerschaften nahezu gleichgestellt. „Die Flagge ist ein Zeichen für die Toleranz in unserer Stadt“, sagt Nancy Engel, Königs Wusterhausener Stadtverordnete und Initiatorin der Veranstaltung. „Doch es gibt weiterhin viel zu tun auf diesem Weg.“ Schwuler oder Schwuchtel würden beispielsweise noch immer als Schimpfwörter gebraucht.

 

Zukunftslösungen im Flughafenumfeld

Wachstumskern und Landkreis auf den Berliner Energietagen

Auf Empfehlung des Landes nahmen regionale Spitzenvertreter am Workshop „Innovative Mobilitätskonzepte“ der zweitägigen Berliner Energietage teil. Weiter ==>

 

Startschuss für Technologiepark auf dem Funkerberg

Erschließungsarbeiten für den ersten Bauabschnitt laufen

Der erste Bauabschnitt an der nordwestlichen Seite des 12,5 Hektar großen Entwicklungsgeländes des zukünftigen Technologieparks auf dem Funkerberg wird derzeit vorbereitet. Anfang April hat die Untere Forstbehörde die Genehmigung zur Umwandlung des Waldes erteilt. Derzeit werden die Bereiche für die späteren Verkehrs- und Grünflächen gerodet, was voraussichtlich bis 31. Mai 2017 dauern wird. Für die Arbeiten wurde die Firma Tief- und Landschaftsbau Tieba GmbH Lübben beauftragt.Weiter = >

 

Neuigkeiten aus Königs Wusterhausen jetzt auch auf Facebook

 

Die Stadt Königs Wusterhausen ist neuerdings mit einer weiteren offiziellen Seite auf Facebook vertreten. Im Juni 2016 ging bereits die Seite „Flüchtlings- und Asylangelegenheiten Königs Wusterhausen“ an den Start. Nun werden auch Informationen aus anderen Bereichen der Stadtverwaltung über den Facebook-Kanal verbreitet.

 

Neuer Weg am Nottekanal – Sperrung während der Bauarbeiten

Seit 28.11.2016 lässt die Stadt Königs Wusterhausen den Weg zwischen der Luckenwalder Straße 14-18 und der Holländerbrücke am Nottekanal grundhaft ausbauen.Weiter  =>

 
Königs-Wusterhausener Weihnachtsmarkt vom 09. bis 11.12.2016 auf dem Kirchplatz
Die Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und so wartet bereits jetzt ganz Königs Wusterhausen gespannt auf den Weihnachtsmarkt am zweiten Wochenende im Dezember. Nicht nur der Kirchplatz, sondern auch das Schloss, die Kreuzkirche, das Dahmelandmuseum und die Bahnhofstraße: die gesamte Innenstadt schmückt sich festlich zum Advent und lädt kleine und große Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich von der vorweihnachtlichen Stimmung verzaubern zu lassen. Weiter =>
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