TRANSPARENZ - VERANTWORTUNG -Wir für KW e.V.
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Wortmeldung zum Plan einer „neuen“ KITA-Verordnung für KW

Sicher haben Sie alle schon mal einen Fernsehbeitrag zur „Umetikettierierung“ von fast abgelaufenem Fleisch gesehen. Etwas Ähnliches liegt demnächst auf dem Tisch der SVV-Abgeordneten von KW. Die alte KITA-Verordnung wurde für einen Antrag des SPD-Bürgermeisters, Dr. Franzke, „neu“ geschrieben. Das Ganze basiert anscheinend auf der Annahme, dass unser Schulsystem mittlerweile so schlecht sei, dass die Eltern nicht mehr rechnen könnten. Nur ganz so schlimm ist es, Gott sei Dank, durchaus nicht. Die Eltern können gut rechnen und sie haben sehr schnell festgestellt, dass es ihnen (mal wieder) an den finanziellen Kragen gehen soll. Vor allem diejenigen, die in Schule, Lehre und Studium aufgepasst haben, sollen richtig zur Kasse gebeten werden. Vor allem, aber nicht nur, bei den viel beschworenen Leistungsträgern soll erneut abkassiert werden.

Die meisten Fraktionen in der SVV haben bei der Beratung in den Ausschüssen dem neuen SPD-Antrag bisher zugestimmt. Auch die Fraktion der SPD, die Bürgermeister Dr. Franzke bekanntlich nicht für eine erneute Kandidatur für die diesjährigen Wahlen aufgestellt hat. Mutig – in einem Wahljahr. Diesen Stadtmüttern und Stadtvätern geht es mal wieder nicht um die Kinder und Jugendlichen, sondern ums schnöde Geld – nach deren Auffassung müssen sich auch Kinder vor allem „rechnen“. Sonntagsreden über Kinder als unsere Zukunft hin oder her. Die KITAs kosten die Stadt pro Jahr ca. 1,6 Mio. Euro. Etwa 1,6 Mio. Euro bezahlen die Eltern und der Rest zur Gesamtsumme von ca. 6,6 Mio. Euro kommt vom Landkreis - fast 3,5 Mio. Euro (vor allem für die Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).

Neu wäre eine Verordnung dann gewesen, wenn die Eltern tatsächlich, z.B. wie in Berlin praktiziert in zwei oder drei Schritten, von den KITA-Beiträgen befreit würden. DAS wäre mal ein tatsächlicher Beitrag zur Entlastung der Familien, Förderung der Kinder und vielleicht sogar zu mehr Kindern angesichts einer niedrigen Geburtenrate, die die Politiker so oft „beklagen“.

Ein beitragsfreies 1. KITA-Jahr gab es im Landkreis ja schon mal. In Jahren knapperer Kassen wurde seinerzeit nicht bei irgendwelchen Bauvorhaben gestreckt. Nein – für Streichungen setzten die Parteien wie so oft den Rotstift bei den Sozialausgaben, sprich den KITA-Zuschüssen an. Schon damals stimmte der heutige Vorsitzende von „Wir für KW“, Michael Reimann gegen die Kürzungen bei den Kita-Zuschüssen. Das nur mal zur Erinnerung.

Das Geld für KITAs, das bisher die Eltern bezahlen, ist durchaus vorhanden. Wie wäre es denn, in KW mal ohne massive Kostenüberschreitungen und mit einem ordentlichen Kostenmanagement nicht mehr mehrere zusätzliche hunderttausend Euro in Bauvorhaben zu versenken? Wie wäre es denn, prestigeträchtige Bauvorhaben oder ähnliche „Wohltätigkeiten“ wenigstens zu verschieben? Und vor allem – wie wäre denn, Landesregierung und Landtag an ihre Aufgaben im sozialen Bereich zu erinnern.

Tatsächlich führt der in die SVV eingebrachte Vorschlag des Bürgermeisters zu deutlichen Mehrbelastungen vieler Familien. Die, die wegen geringer Einkommen bisher schon relativ weniger zahlen müssen, werden auch mit der neuen Verordnung kaum entlastet. Deutlich mehr zahlen sollen aber die von Politikern und Politikerinnen gern als Leistungsträger in unserem Land Bezeichneten. Der Vorschlag, den die Stadtverordneten annehmen sollen, ist eine Mogelpackung und das Gegenteil einer bürgerfreundlichen Politik. Es ist eher gar keine neue oder gar sozial gerechtere Politik, sondern eine umformulierte Verwaltung alter Zustände.

Neu wäre, wenn sich die Abgeordneten der SVV von KW entschließen würden, die sogenannte Rot-Rote-Landesregierung an ihre schönen, aber bisher folgenlosen Worte zur Kinder- und Familienförderung zu erinnern und dem Beispiel Berlins zu folgen. Es IST möglich, die Kinder kostenfrei in KITAS zu betreuen. Das muss nicht auf einen Schlag passieren, sondern könnte schrittweise gemacht werden. Denkbar wäre als erster Schritt, das letzte KITA-Jahr beitragsfrei zu stellen. Berlin hat genau das getan und nachfolgend die Kita-Gebühren der Eltern nachfolgend ganz gestrichen. Jede reale Entlastung der Eltern bei den KITA-Beiträgen kommt den Familien zugute. Das wäre nebenbei bemerkt auch eine echte Wirtschaftsförderung, denn junge Eltern schauen bei der Wahl ihrer Arbeits- und Wohnorte sehr wohl, ob und wie sie ihre Kinder in KITAs, Schulen und Sport- und Kulturvereinen unterbringen können. KW hat mit einer Neugestaltung der KITA-Verordnung jetzt auch die Chance, seine Attraktivität für Familien zu erhöhen.

Die Fraktion „Wir für KW/UFL“ jedenfalls ist gegen eine Fortschreibung bisheriger Zustände. „Wir für KW“ fordert die Stadtverordneten auf, ein klares Signal an die Landesregierung zu senden, endlich ihre sozialen Versprechen einzulösen und die KITAs auch im Land Brandenburg schrittweise beitragsfrei zu machen. Herr Hanke als Vorsitzender der SVV und SPD-Kandidat für den im Herbst 2017 neu zu wählenden Bürgermeister hat es in der Hand, solchen einen Brief der SVV von KW an Landesregierung und Landtag zu unterschreiben.

Karin Schwitalla

Wir für KW ist neue Ortsvorsteherin in Zernsdorf

 

 Ein Jahr vor der Kommunalwahl wählte der Ortsbeirat Zernsdorf  in dieser Woche eine neue Ortsvorsteherin.  Karin Schwitalla von Wir für KW setzte sich  mit ihrem Programm für Zernsdorf gegen andere Mitbewerber durch. Mit wohlwollenden Beifall quittierten das die  zahlreichen Besucher der Ortsbeiratswahl. Vor allem ihre Ideen zur Weiterentwicklung des Ortsteils, eingebettet in die Stadt Königs Wusterhausen,  wurden mit Interesse zur Kenntnis genommen. Mit Karin Schwitalla hat der Ortsbeirat gute Perspektiven vor sich, um die Kernfragen für den Ortsteil wie den Kita Neubau, den Schulneubau und nicht zuletzt, im Zusammenhang mit dem Wachsen des Ortsteiles, die infrastrukturelle Weiterentwicklung von Zernsdorf anzugehen. Dazu wünschen wir viel Erfolg.

 

Der Vorstand von Wir für KW

Michael Reimann

 

Erfolg für Wir für KW

Auf der letzten Ortsbeiratssitzung von Senzig wurde, im zweiten Wahlgang mit vier zu drei Stimmen  das Vorstands Mitglied von wir für KW Günter Hörnadel  zum neuen Ortsvorsteher von Senzig gewählt.  Der Maschinenbauingenieur und heutige Rentner betreibt eine der namhaften  Imkerei in der Stadt Königs Wusterhausen. Sein Engagement für die Umwelt, seinen Ortsteil und  für Wir für KW zeichnen ihn aus. 

Wir für KW

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Info Blätter

Mitgliederbrief Nr. 3 2018
Wem gehört die Stadt?
Nowitschok-Hysterie
Mitgliederbrief_wir für kw_16.04.2018 Ko[...]
PDF-Dokument [3.7 MB]
Mitgliederbrief Nr.2 2018
- Wir waren im Fernsehen - rbb nichts neues
- Stipendium für Auszubildende des Erzieherberufs und Stärkung der frühkindlichen Bildung und weitere Beiträge
Mitgliederbrief_Zeitung_ wir für kw_14.0[...]
PDF-Dokument [487.6 KB]
Mitgliederbrief 01/2018
Neues aus der Stadt KW, aus der Sicht von Wir für KW
Mitgliederbrief_wir für kw_23.01.2018.pd[...]
PDF-Dokument [3.1 MB]
Vertrag SPD und Wir für Kw Fraktionsgemeinschaft
Vertrag_SPD-WfKW_FINAL.pdf
PDF-Dokument [201.1 KB]
250 Tage bis zur Bürgermeister Wahl in KW was zu tun bleibt
aufruf 250Tage K1 21.03.2017.pdf
PDF-Dokument [93.8 KB]
Kreisgebitsreform
Kreisgebitsrefom.pdf
PDF-Dokument [3.7 MB]

Neues aus der Stadt KW!

 

Sport frei! – Der Jugendsportpark mit Calisthenics-Anlage im Neubaugebiet wird zur Nutzung freigegeben.

 Als runder Abschluss der Bauarbeiten wird die Einweihung der Anlage im Beisein von Vertretern der bauausführenden Firmen sowie des Planungsbüros, Bürgermeister  und Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung  gefeiert. Sportler der Abteilung Kampfsport/Calesthenics der WSG 81 Königs Wusterhausen e.V. werden Übungen auf den Sportgeräten vorführen.

 Wir laden Sie zur Einweihung der Anlage am 16.06.2016 um 15:00 Uhr in die Heinrich-von-Kleist-Straße, Königs Wusterhausen, ein.

 

KW bekennt Farbe

Zum Internationalen Tag gegen Homophobie wird die Regenbogenflagge vor dem Rathaus gehisst

 

Anlässlich des internationalen Tages gegen Homophobie wurde an diesem Mittwoch die farbenfrohe Regenbogenflagge vor dem Rathaus in Königs Wusterhausen gehisst. Am 17. Mai 1990 strich die WHO Homosexualität von der Liste der Diagnoseschlüssel für Krankheiten. Seitdem ist viel passiert. Lesben und Schwule sind anerkannt in der Gesellschaft, ihre Lebenspartnerschaften nahezu gleichgestellt. „Die Flagge ist ein Zeichen für die Toleranz in unserer Stadt“, sagt Nancy Engel, Königs Wusterhausener Stadtverordnete und Initiatorin der Veranstaltung. „Doch es gibt weiterhin viel zu tun auf diesem Weg.“ Schwuler oder Schwuchtel würden beispielsweise noch immer als Schimpfwörter gebraucht.

 

Zukunftslösungen im Flughafenumfeld

Wachstumskern und Landkreis auf den Berliner Energietagen

Auf Empfehlung des Landes nahmen regionale Spitzenvertreter am Workshop „Innovative Mobilitätskonzepte“ der zweitägigen Berliner Energietage teil. Weiter ==>

 

Startschuss für Technologiepark auf dem Funkerberg

Erschließungsarbeiten für den ersten Bauabschnitt laufen

Der erste Bauabschnitt an der nordwestlichen Seite des 12,5 Hektar großen Entwicklungsgeländes des zukünftigen Technologieparks auf dem Funkerberg wird derzeit vorbereitet. Anfang April hat die Untere Forstbehörde die Genehmigung zur Umwandlung des Waldes erteilt. Derzeit werden die Bereiche für die späteren Verkehrs- und Grünflächen gerodet, was voraussichtlich bis 31. Mai 2017 dauern wird. Für die Arbeiten wurde die Firma Tief- und Landschaftsbau Tieba GmbH Lübben beauftragt.Weiter = >

 

Neuigkeiten aus Königs Wusterhausen jetzt auch auf Facebook

 

Die Stadt Königs Wusterhausen ist neuerdings mit einer weiteren offiziellen Seite auf Facebook vertreten. Im Juni 2016 ging bereits die Seite „Flüchtlings- und Asylangelegenheiten Königs Wusterhausen“ an den Start. Nun werden auch Informationen aus anderen Bereichen der Stadtverwaltung über den Facebook-Kanal verbreitet.

 

Neuer Weg am Nottekanal – Sperrung während der Bauarbeiten

Seit 28.11.2016 lässt die Stadt Königs Wusterhausen den Weg zwischen der Luckenwalder Straße 14-18 und der Holländerbrücke am Nottekanal grundhaft ausbauen.Weiter  =>

 
Königs-Wusterhausener Weihnachtsmarkt vom 09. bis 11.12.2016 auf dem Kirchplatz
Die Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und so wartet bereits jetzt ganz Königs Wusterhausen gespannt auf den Weihnachtsmarkt am zweiten Wochenende im Dezember. Nicht nur der Kirchplatz, sondern auch das Schloss, die Kreuzkirche, das Dahmelandmuseum und die Bahnhofstraße: die gesamte Innenstadt schmückt sich festlich zum Advent und lädt kleine und große Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich von der vorweihnachtlichen Stimmung verzaubern zu lassen. Weiter =>
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