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Wie guckt man sich einen Bundespräsidenten aus? Eine satirische Frage?

Erinnern Sie sich noch, wie das war mit der Liste der Kandidaten der Nationalen Front in der DDR? Alle 5 in DDR-Parlamenten vertretenen Parteien und noch etliche Organisationen der Massen guckten sich intern ihre Kandidaten für Wahlfunktionen und Ämter aus, und die wurden dann vorgestellt und gewählt. Es fanden sich ja stets nur so viele Kandidaten wie Funktionen zu besetzen waren. Anscheinend war es schon immer „schwer“, Leute zu finden, die sich DAS antun wollten. Und weil sich keiner weiter fand, wurden dann auch alle auf der Liste gewählt. Schlechte Listenplätze gab es nicht – es war irgendwie das Paradies für Wahlkandidaten.

Heutzutage mag anscheinend auch keine der sogenannten großen und etablierten Parteien einen Kandidaten für das Höchste Amt der Bundesrepublik damit vergraulen, dass er womöglich in einer Wahl unterliegen könnte. Also kürten die dazu Befugten aus GroKo und FDP für dieses Amt auch nur einen Kandidaten. Schön für ihn (oder sie). Und zumindest die Bürger zwischen Ostsee und Vogtland haben es heutzutage sogar viel bequemer als früher. Sie müssen nicht mal wählen gehen. Das wird ihnen grundgesetzkonform abgenommen.

Und alle Parteien und Spaßparteien, deren Kandidaten ohnehin keine Chancen haben, spielen mit, um das Ganze als Wahl zu adeln. Das gab es früher freilich nicht. Es war ja früher auch nicht demokratisch.

Wer sich – zum Beispiel aus Mangel an Lebensjahren - an die Wahlpraxis in der DDR nicht erinnert, könnte sich ja vielleicht daran erinnern, wer und welche Parteien um die Jahrtausendwende herum so tolle Reformen wie Hartz I bis IV und 1-Euro-Jobs erfanden und im Parlament beschlossen. Diese Programme zur „Sicherung des Standorts Deutschland“ werden zwar gern mit dem Namen des damaligen SPD-Kanzlers verbunden, aber Kanzler schreiben sowas selten selbst. Unter anderem dazu haben sie Kanzleramtsleiter.  Solche Verdienste qualifizieren dann Jahre später auch zum Höchsten Amt im Lande. Es war schwer genug, überhaupt jemanden zu finden, der sich das antun wollte – jedenfalls war es so zu lesen und zu hören.

Nur gut, dass uns Bürgern all diese schwierigen Abwägungen abgenommen werden. Es könnte ja sein, dass wir uns dann doch noch für Politik und wer sie macht interessieren müssten und womöglich sogar würden. Nein, der deutsche Michel hat‘s gern bequem und so werden wir bald einen neuen Bundespräsidenten bekommen haben. Wir wissen ja schon, wer es wird. Da müssen wir uns um nichts weiter kümmern und uns an nichts erinnern. Oder etwa doch??

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