TRANSPARENZ - VERANTWORTUNG -Wir für KW e.V.
TRANSPARENZ - VERANTWORTUNG -Wir für KW e.V.

Rede endwurf zum Haushalt KW

 

Herr Vorsitzender, Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine sehr geehrten Damen und Herren! 

 

Wir beraten und beschließen heute über eine Haushaltssatzung welche in diesem Jahr später als sonst dem Parlament vorgelegt wurde. Es sei deshalb gleich zu Beginn noch einmal auf die Rahmenbedingungen der diesjährigen Haushaltseinbringung verwiesen.

 

In das vergangene Haushalts-Jahr fiel die Ausnahmesituation der Unterbringung von Flüchtlingen in unserer Kommune.

Gestatten Sie mir deshalb eingangs zunächst noch einmal meinen Dank an all jene auszusprechen, die in den zurückliegenden Monaten zum größten Teil ehrenamtlich aktiv waren und sich auf beeindruckende Art und Weise solidarisch mit vielen Menschen gezeigt haben, die aufgrund von Krieg und Verfolgung den lebensbedrohlichen Weg nach Europa gesucht haben. Im Namen der gesamten Fraktion bedanke ich mich daher heute noch einmal bei allen Helferinnen und Helfern, bei Organisatoren, Spendern, aber auch bei all jenen, die gezeigt haben, dass die Stadt KW zusammensteht, wenn es darum geht, Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, zu helfen. 

 

Des weiteren wurden im vergangenen Haushalts-Jahr personelle Umstrukturierungsmaßnahmen eingeleitet und deren sukzessive Umsetzung begonnen. Hierbei ging es nicht nur um neue Stellen sondern um den Zuschnitt und damit die Haushaltsverantwortung der Verwaltungsstrukturen.

 

Insbesondere diese Situation führte aus unserer Sicht zu einer verspäteten Vorlage der Verwaltung zum Haushaltsplan. So wichtig und richtig diese Maßnahmen, unter besonderer Berücksichtigung der Zukunftsfähigkeit der Stadt sind, waren sie doch auch Ursache für die Verzögerung.

 

Sehr geehrte Damen und Herren

 

Die Ergebnisse des ordentlichen Jahresergebnisses und eine weitere Konsolidierung der Finanzlage führten dazu, dass wir im Ansatz 2017 unter dem Strich 932.200 € Überschuss ausweisen können. Nach einer 15-jährigen Sanierungsanstrengung kann man nun von einer geordneten Haushalts Situation ausgehen. Dazu haben maßgeblich auch die Beschlüsse der SVV beigetragen. Wir verkennen durchaus nicht, dass die Schlüsselzuweisungen, die Zuschüsse für Personal vor allem im Kitabereich und die allgemein positive gewerbliche Entwicklung mit zur guten Ausgangssituation fürs nächste Jahr beitragen. 

Haushaltsdiskussionen können nicht ohne die Betrachtung der liquiden Mittel geführt werden. Die stabile Entwicklung auch der liquiden Mittel in den letzten Jahre und die nun leicht rückläufigen Planungen haben mit der guten Haushaltssituation insgesamt und dem Vorziehen von Investitionen zu tun.

 

Besonders deutlich wird die positive Entwicklung der finanziellen Lage der Stadt in Vorbereitung des nächsten Haushaltsjahres bei der Betrachtung unserer Schuldenlast. Hatten wir 2012 noch 25 Millionen feste Verbindlichkeiten, so stehen wir heute bei 12 Millionen. Die Halbierung der Schulden ist den langjährigen und klaren Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung in der Verwaltung und durch die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung zuzuschreiben.

 

Im Namen unserer Fraktion möchte ich einmal den Bürgermeistern Stefan Ludwig und Doktor Lutz Franzke, den Mitarbeitern der Verwaltung insbesondere der Kämmerei, unter Führung von Jörn Perlick, bei der erfolgreichen Konsolidierung unserer wirtschaftlichen Verhältnisse danken.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Welche Stadt in Brandenburg kann mit dieser Art Investitionsplanung für 2017  mit KW mithalten? Fast 8 Millionen Euro Investitionen im Tiefbau und 11 Millionen im Hochbau im nächsten Haushaltsjahr und das kontinuierlich weiter geführt.

Zum Gesamtbild gehört dabei auch, dass mit diesen Planungen endlich der bisher aufgelaufene Investitionsstau abgebaut werden kann.

Endlich bauen wir in KW die schon lange benötigten Kitas, Schulen, Sportplätze, einen Kunstrasenplatz und nicht zuletzt sanieren wir nun das Sendehaus eins auf dem Funkerberg weiter.

Die SVV und ihre Fachausschüsse werden auch weiterhin die Foren bleiben, in den wir als Abgeordnete um die besten Wege streiten werden, wie KW künftig gestaltet wird. Dazu werden in den Fraktionen ja durchaus unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Unsere Fraktion wird auch weiterhin dafür wirken, dass die bestehenden finanziellen Möglichkeiten rechtzeitig genutzt werden, um KW in umfassender Weise zu einem noch lebenswerteren Ort für jung und alt gestaltet wird.

 

Wir, die Fraktion Wir für KW/UFL freuen uns über die Entwicklung von KW in den vergangenen Jahren. Wir mahnen aber auch Haushaltsdisziplin an. Nicht jeder Wunsch den eine Fraktion oder ein einzelner von uns für die Entwicklung in der Stadt hat, so schön er auch ist, ist umsetzbar. Hier geht es um komplexe Zukunftsgestaltung! Es geht um den Bildungsstandort KW, um seine Jugend und es geht um die infrastrukturelle Entwicklung für die Zukunft.

 

So schön Anträge von Fraktionen zu Einzelthemen auch sein mögen, sie werden zu Makulatur, wenn wir den Reparaturstau und den Erhalt unserer Immobilien nicht im Auge behalten. Gerade hier liegt für die Haushaltsjahre der nächsten Zeit viel Arbeit vor uns. Jeder von uns kennt die noch zahlreichen wunden Stellen in der Stadt insgesamt und in den Ortsteilen aus denen wir kommen.

Wir wollen uns an die Lehren der Haushaltssituation vor 15 Jahren erinnern! Haushaltsdisziplin und die Kontrolle ihrer Einhaltung insgesamt und bei jedem Einzelvorhaben bleiben wichtig. Unsere Fraktion hatte dies gerade in den letzten zwei Jahren wiederholt einfordern müssen.

 

Hoffen wir, dass die Einwohnerzahl von KW sich weiter so positiv entwickelt und wir in den nächsten Jahren die 40.000 Marke erreichen. Dies bedeutet aber auch, dass wir unsere Stadt in wirklich umfassender Art und Weise stärken müssen. Die Zeiten von Einzellösungen sind vorüber; KW braucht endlich einen umfassenden Stadtentwicklungsplan. Die weitere Ansiedlung neuer Betriebe und der damit verbundene Zuzug von Einwohnerinnen und Einwohnern, von Familien mit Kindern und deren berechtigte Ansprüche nach Bildung, Kultur und Sport verlangen nach komplexen Lösungen. Das ist und bleibt in hohem Maße die Verantwortung der gewählten Bürgervertreter in der SVV und dafür wird sich unsere Fraktion auch weiterhin einsetzen.

 

In diesem Jahr ist es uns aber ein besonderes Anliegen, dass wir uns ganz herzlich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern in unserer Stadt bedanken. Ehrenamtliche Tätigkeiten, ganz egal wo und wie sie stattfinden, können gar nicht hoch genug angerechnet werden. Davon lebt eine Kommune und ohne diese könnte sie nicht leben. Umso wichtiger ist eine entsprechende Würdigung durch die Stadt!

Das Mitmachen unter dem Motto „ mach mit - mach's nach -mach's besser“ sollte weiter motiviert werden zum Beispiel durch die Einführung eines Bürgerhaushaltes. Unsere Fraktion hat dies bereits vor einiger Zeit initiiert. Die SVV sollte nun einen Bürgerhaushalt tatsächlich ins Leben rufen. Es ist an der Zeit.

KW er Aufruf - es sind noch 300 Tage bis zur Bürgermeisterwahl in unser Stadt

 

 

Die Stadt Königs Wusterhausen hat eine zukunftsorientierte Stadtpolitik verdient.  Dazu müssen sich wesentliche Arbeitsinhalte der Politik ändern. Königs Wusterhausen muss sich mit Taten zu seinen Mittelzentrumsaufgaben bekennen.

 

1. Wir wollen den sozialen Zusammenhalt in der Stadt stärken, ohne auszugrenzen.

 

2. Es geht uns um bezahlbare

Mieten mit unseren städtischen Wohnungsbaugesellschaften zu sichern. Jeder muss an der prosperierenden Stadt- entwicklung der letzten Jahre teilhaben können. Das gilt umso mehr für die Zukunft. Die Mietpolitik und der Bau von ausreichend bezahlbaren Wohnungen sind geeignete Möglichkeiten, dieses zu erreichen.

 

In den nächsten Jahren sollen (ob real oder nicht) 700 bis 3200 neue Wohnungen von verschiedenen Trägern in KW errichtet werden. Das entspricht einem Drittel der Einwohnerzahl der Stadt. Bürgervertreter und Verwaltung müssen von Anfang an dafür sorgen, dass sich Investoren von Wohnanlagen nicht ihren sozialen Verpflichtungen für die Stadt entziehen. Hierfür bedarf es eines Gesamtentwicklungskonzeptes für die Stadt als Ganzes und für ihre Ortsteile. Die seit Jahren nicht fertig werden Flächennutzungspläne und Stadtentwicklungspläne müssen endlich unter Berücksichtigung der Bürgervorschläge öffentlich vorgestellt und von der SVV bestätigt werden.

 

3. Seinen wir endlich mutig und schreiben ein Leitbild der Stadt bis 2030 auf. Damit erreichen wir Planungssicherheit für KW ´er Einwohner/innen und Investoren.

 

4. Gute Bildung in den Kindertagesstätten und gute Bildungsangebote an den städtischen Schulen sind uns ein Kernanliegen. Mit der Bevölkerungsentwicklung müssen die Angebote für Kindertagesstätten und Schulen Plätze in ausreichendem Umfang und in der erforderlichen Qualität mithalten. KW hat heute schon zu wenige Schulen und Kindergärten. Seit Jahren wird hier nicht genug investiert und die geplanten Schulneubauten werden nicht vor 2020 umgesetzt sein.

Die verkehrstechnischen Ströme müssen besser mit der Entwicklung der Schulstandorte synchronisiert werden. Zusätzliche Verkehrswege sollten unter der Maßgabe der Bevölkerungsentwicklung und der Stuhlstandorte geplant werden.

 

 

5. Ein Verkehrskonzept für die Stadt muss endlich her. KW ist eine große Flächenstadt und benötigt dringend ein Gesamtkonzept auch für seine Verkehrsströme.

Die Entwicklung der in KW tätigen Unternehmen und die, die sich neu ansiedeln wollen benötigen eine effektive Infrastruktur. Das schließt unter anderem die Verkehrswege ein.

 

6. Integration ist eine Verpflichtung für die Zukunft. Neu ankommende Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben die gleichen Rechte und Pflichten, wie Menschen die schon bei uns wohnen. Sie müssen die Chance erhalten zur Integration.

 

7. Die Bürger erwarten zu Recht klare, nachvollziehbare Entscheidungen der Verwaltungen und eine rechtzeitige Information über anstehende wie getroffene Entscheidungen. Die Etablierung und Nutzung effektiver Instrumente der Mitbestimmung für die Bürger von KW ist heute dringender denn je.

Es muss Schluss sein mit der seit Jahren laufenden Schrumpfung der Stadtverwaltung. Diese Fehlentwicklung hat ein nicht mehr tolerierbares Niveau erreicht und schadet der Stadt und ihren Bürgern. KW, als eine sich entwickelnde Stadt, benötigt dringend eine effiziente und leistungsfähige Verwaltung mit ausreichend und qualifizierten Mitarbeitern. KW hat einen millionenschweren Investitionsüberhang, der auch deshalb weiter wächst, weil die Verwaltung soweit geschrumpft wurde, dass die verbliebenen Mitarbeiter die anstehenden Planungsaufgaben für städtische Baumaßnahmen gar nicht mehr bewältigen können. Gleiches trifft auf andere Bereiche zu. Mit dieser Politik der letzten Jahre schadet sich KW selbst.

 

8. KW die Stadt des Sportes: Ein lange überfälliges Programm zum weiteren Erhalt der Sportstätten muss her. Wir wollen einen freien Zugang für Kinder und Jugendliche zur städtischen Sport- und Kulturstätten.

 

 

Die Redaktion:

 

Wir bitten um Ihre Hilfe und Meinung. Bitte senden Sie uns Ihre Bemerkungen unter 

post@wir-für-kw.de ein. Danke 

 

Die Märkische Allgemeine Zeitung verunglimpft die Fraktion wir für KW/UfL in der Stadtverordnetenversammlung.

 

Wir,die Fraktion  wir für KW-UfL distanzieren uns von dem Artikel in der märkischen Allgemeinen Zeitung vom  10. Dezember 2016 auf Seite 15. Falsch ist das Michael Reimann im Namen der Freien Wähler spricht.  Eine Fraktion der Freien Wähler oder ein Mandat der Freien Wähler in der Stadtverordnetenversammlung von KW existiert nicht . Michael Reimann ist der Fraktionsvorsitzende von Wir für KW/UfL . Uns damit in die  RECHTSPUPOULISTEN, neoliberale und deutsch Nationale Ecke zu stellen ist ein unglaublicher Vorgang entbehrt seinesgleichen in den letzten Jahren. Konstruktive Oppositionsarbeit in der Stadt Königs  Wusterhausen heißt für uns Hilfe zur Selbsthilfe für die Verwaltung und die Verwaltungsspitze. Und nicht Diffamierung!extfeld >>

Senzig und seine neue Schule – ein BER für KW? 

(Günter Hörandel, Ortsbeiratsmitglied in Senzig; Lutz Vogt, Senzig)

Schon vor über einem Jahr haben wir auf unserer Webseite zum dringend benötigten Neubau der Grundschule in Senzig geschrieben. Seit vielen Jahren bereits hat sich die Senziger Abgeordnete Hannelore Gabriel für eine grundlegende Verbesserung der Schulsituation in Senzig stark gemacht. Unser Ortsteil verzeichnet, ähnlich anderer Teile von KW, seit weit mehr als einem Jahrzehnt einen starken Zuzug von Familien, die meist auch schulpflichtige Kinder haben. Jedem, der sehen wollte, musste lange klar sein, dass mehr Kinder auch mehr Schüler und Kita-Kinder bedeutet.

Diese Entwicklung und ihre Folgen für KW wurden von vielen frühzeitig erkannt; nur der Bürgermeister und seine Verwaltung schienen wohl zu meinen, dass sich das Problem von selbst lösen würde. Bereits heute fehlen in KW, bei weiter bestehendem erheblichem Zuzug von Neubürgern, etwa drei Schulen und circa 5-6 Kitas. Tendenz bisher – die Betreuungs- und Bildungsangebote werden eher knapper, angesichts von immer mehr Kindern in KW.

Das Thema Kitas und Schulen wurde von Wir für KW und anderen Abgeordneten wiederholt in der SVV angesprochen und Verbesserungen angemahnt. Nun hat die Stadtverwaltung der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Senzig Pläne vorgelegt, wie dort eine neue Schule gebaut werden könnte. Die Ortsvertreter mussten dabei feststellen, dass die Verwaltung praktisch noch keinen Schritt weiter ist, als vor einem oder zwei Jahren. Neu ist, dass man diesen Zustand jetzt aufgeschrieben hat.

Nach wie vor, gibt es keinen bestätigten Standort für den Schulneubau. Trotz Elternprotesten an den aktuellen Zuständen (wir berichteten darüber am 23. Juli 2015) wurde erneut eine Variante des Neubaus vorgeschlagen, die innerhalb des Ortskerns von Senzig liegt und für die unter anderem der teilweise mit privaten Geldern finanzierte Bolzplatz für die Kinder geschliffen werden müsste. Ist ja auch „nur“ fremdes Geld.

Die Variante, für die Hannelore Gabriel und viele Andere seit Jahren eintreten, ein Neubau am zentral und verkehrsgünstig gelegenen Bullenberg wird durch faktisches Nichtstun weiter vor sich her geschoben. Zuerst müssten hier einige Eigentumsfragen neu geregelt werden und ein Teil des Berges als Bauland umgewidmet werden. Darüber wird seit Jahren mit den aktuellen Eigentümern „gesprochen“. Angebliche mündliche Zusagen der Eigentümer einiger Grundstücke am Bullenberg, einem Tausch von Grundstücken innerhalb von Senzig zuzustimmen, wurden vor wenigen Tagen dem Senziger Ortsbeirat als Fortschritt und eventuelle Entscheidungsgrundlage dargestellt. Über diese Tausch-Lösung wird ebenfalls seit Jahren diskutiert. Die Leser dieser Zeilen mögen sich nur mal vorstellen, sie würden als private Hausbauer zu ihrer Bank gehen und dort erklären, dass das Baugrundstück schon „im Prinzip ok“ sei. Man habe da mal mit dem jetzigen Eigentümer gesprochen und der sei willig, eine Problemlösung für die Eigentumsfrage zu finden. Keine Bank würde Ihnen für so einen Hinweis einen Baukredit geben. Der Bürgermeister von KW will aber die Zustimmung der Senziger Bürgervertreter für Pläne (wenn man das dann so nennen kann), für die bisher nicht einmal die Grundfrage, das Eigentum am Bauland schriftlich und verbindlich geklärt ist. Nach wie vor wird auch die Fertigstellung und Bestätigung des neuen Flächennutzungsplanes für Senzig, ebenso wie für die anderen Ortsteile von KW, verschleppt. Diese Planbestätigung durch die SVV ist eine wichtige Voraussetzung, um endlich das Areal des Bullenberges, dem Bürgerwillen entsprechend für die Gemeinschaft zu nutzen.

Den Senziger Vertretern wurden nun nach langer Bearbeitungszeit allgemeine Zahlen für mögliche Kosten von drei Schulneubau-Varianten vorgelegt. Dafür, dass wir hier über Standardbauten reden, ist über ein Jahr eine ansehnliche Zeit, um ein paar Zahlen aufzuschreiben. Dabei sollen angeblich noch nicht einmal die möglichen Zusatzkosten planbar sein, die durch die Hanglage einer Schule am Bullenberg entstehen könnten. Wie wäre es denn gewesen, mal einen Architekten oder Verwaltungskollegen aus Thüringen, Sachsen oder auch aus Hessen oder Baden-Würtemberg zu fragen? Sorgfältiges Arbeiten ist ja eine schöne Sache. Nur die Zahl der Schüler steigt in fast allen Teilen von KW und da wäre ein etwas schnelleres Arbeiten in der Stadtverwaltung doch hilfreich.

Da nun schon so viel Zeit verbraucht wurde, ist es nicht verwunderlich, dass der Bürgermeister vor einigen Monaten plötzlich und unerwartet feststellte: mit der Senziger Schule kann es so nicht weitergehen; wir brauchen dringend Container-Klassenzimmer als Zwischenlösung bis zu einem Schulneubau. Wir reden hier über mindestens 5 (in Worten fünf) Jahre. Auch hier ist bisher jedoch nichts verbindlich geklärt. Die Gelder für diese Zwischen-Not-Lösung wurden im Frühjahr bei den Stadtverordneten in der Finanzplanung beantragt und genehmigt. Nur Wochen später hatten sich die Containerpreise auf wundersame Weise vervielfacht und die zu erwartenden Nachfragen unserer Fraktion und anderer Abgeordneter, woher die horrende Preissteigerung rühre, wurden bisher nicht zufriedenstellend beantwortet. Die Abgeordneten verweigerten daher einem Eilantrag des Bürgermeisters zur Freigabe der zusätzlichen Gelder erstmal ihre Zustimmung. Anscheinend verfolgt der Bürgermeister das Motto: es geht um Kinder, da wird schon keiner nachfragen.

Im Ergebnis dieser Arbeitsweise werden die Schüler in Senzig vorerst weiter mit Notlösungen im alten Gebäude leben und lernen müssen. Wie lange das dauert, wird man sehen.

Angesichts dieser unbefriedigenden Zustände hat der Ortsbeirat die Vorlage des Bürgermeisters einstimmig zurück gewiesen. Das, was da kürzlich vorgelegt wurde, kann keine seriöse Entscheidungsgrundlage für praktikable Lösungen sein.

Leider sprechen wir hier über ungelöste Probleme, die die Kinder in KW betreffen. Hier geht es nicht um Dinge, die warten können, sondern um Kinder, die auf das Handeln der „Erwachsenen“ angewiesen sind. Nicht umsonst ist die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Bildung eine Pflichtaufgabe der Stadt. Da sollte man doch ein professionelles und zügiges Arbeiten erwarten, damit für nun mal entstandene Probleme endlich Lösungen gefunden werden. Wir leben zwar nicht weit weg vom oft als „Pannenflughafen“ bezeichneten künftigen BER, aber das sollte kein Grund sein, den Pannen und Verzögerungen dort nachzueifern. Wir müssen und wollen hier in Senzig „nur“ eine Schule bauen. So, wie andernorts viele neue Schulen nach standardisierten Projekten gebaut werden.

Angesichts dessen, dass wir in KW im kommenden Jahr erneut wählen und über unsere zukünftige Entwicklung oder Stagnation entscheiden, ist das bisherige Vorgehen zum Thema Schulneubau in Senzig zumindest als mutig zu bezeichnen………

 

Ein Text! Sie können ihn mit Inhalt füllen, verschieben, kopieren oder löschen.

 

 

KW für alt und jung

 

(Lutz Vogt, Interview mit Lothar Falk und Frithjof von Rottkay)

Die Mitglieder von Wir für KW vertreten sozusagen auch beide Enden der Alterspyramide in unserer Stadt. Unter uns sind sowohl Senioren als auch Eltern und Großeltern von Kindern aller Altersgruppen. Lothar Falk wirkt seit Jahren aktiv im Seniorenbeirat unserer Stadt und Frithjof von Rottkay kümmert sich als Ortsbeiratsvorsitzender von Zeesen ebenfalls seit Langem auch um die Interessen der älteren Mitbürger.

Beide betonten in einem Interview, dass sich in den vergangenen 25 Jahren viele positive Veränderungen in KW vollzogen haben, die das tägliche Leben für Senioren leichter machten. Die Absenkungen der Bordsteine an Kreuzungen waren ein spürbare Verbesserung für die Mobilität aller, deren Beweglichkeit eingeschränkt ist und die auf Rollatoren und Rollstühle angewiesen sind. Sie mögen als Nebensächlichkeiten erscheinen. Das sind sie aber nicht und wer sie in höherem Alter, mit Bewegungseinschränkungen oder mit Kinderwagen überwinden muss, weiß die abgesenkten Bordsteine sehr zu schätzen. Die neuen Gebäude von Sparkasse und Volksbank sind für Rollstühle und Kinderwagen ebenfalls barrierefrei zugänglich. Wer darauf angewiesen ist, spürt diese Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Bürger. Andere, private Geldinstitute legen auf ungehinderten Zugang zu ihren Geschäftsräumen anscheinend weniger Wert.

Wie überall gibt es hinsichtlich der Bedürfnisse Älterer und in ihrer Mobilität sonst eingeschränkter Bürger (das trifft z.B. auch auf Eltern mit Nachwuchs in Kinderwagen zu) neben Licht auch immer noch Schattenseiten. Gerade in den letzten Jahren wurden z.B. die Poststellen in den vielen Ortsteilen von KW immer weniger und deren Dienstleistungsspektrum wurde eingeschränkt. So sind die Bürger in wachsendem Maße auf die Post in der KWer Kernstadt angewiesen. Sie wurde sozusagen zu einer städtischen Hauptpost. Leider entspricht der Zugang zur Post bis heute in keiner Weise den Bedürfnissen der Senioren. Eltern mit kleinen Kindern sind gezwungen, ihren Nachwuchs aus allerlei rollenden Gefährten zu nehmen. Das macht viel „Spaß“, wenn man dann auch noch Schlange stehen muss.

Hier sollte, so meinen Falk und v. Rottkay, die Stadt baldmöglichst Abhilfe schaffen, denn die Bürger sind auf diese Post angewiesen. Stadt und Post sind zwar zwei separate Rechtsobjekte, aber wo ein Wille ist, ist ein Weg. Von einem externen Fahrstuhl bis zu einer Hebebühne ist Vieles vorstellbar und Architekten haben sicher noch mehr umsetzbare Ideen. Stadt und SVV sollten hier jedoch mit dem nötigen Nachdruck auf Verbesserungen dringen. Alt und Jung würden es sicher sehr begrüßen, wenn es eine Perspektive für ein Ende der gegenwärtigen Zustände gäbe.

Apropos „jung“. Wer jung ist, muss zur Schule gehen und angesichts der gewaltigen Ausdehnung unserer Stadt gibt es hierfür seit längerer Zeit sogenannte Schulbusse. Wer sie nicht benötigt, mag beim Wort „Schulbus“ an die gelben Busse aus Film und Fernsehen denken, die nur für Schüler da sind. In KW sind das eher Busse, die vor und nach der Schulzeit zwar hauptsächlich mit Schülern besetzt sind, aber so richtig voll werden sie erst durch die älteren Fahrgäste. Weil immer noch viele höfliche und gut erzogene Schüler im Bus sind, bieten sie ihre Plätze meist den Älteren an – kurz: die Busse sind proppenvoll und die Schülerinnen und Schüler stehen bis zu ihrer Zielhaltestelle. Verkehrssicherheit geht anders.

Nur in der Ferienzeit ist die Lage „besser“. Da fahren keine „Schulbusse“ und die Senioren, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln irgendwohin müssen, sind wieder auf den nun ausgedünnten Fahrplan angewiesen.

Lothar Falk und Frithjof von Rottkay gehören zu denen, die diese Zustände mit den Schulbussen langfristig verbessern wollen. Da es sich hierbei um den sogenannten Öffentlichen Personennahverkehr handelt, hat die Stadt sehr wohl ein gewichtiges Mitspracherecht. Da fragt man sich schon, warum Veränderungen zum Positiven trotz mehrfacher Anmahnungen z.B. durch den Ortsbeirat Zeesen immer noch auf sich warten lassen. Der Interviewer hatte mal einen Mathelehrer, der auf die Schülerklage, dass man etwas nicht könne, stets antwortete: „Du kannst nicht? Du willst nicht!“ Von den Fahrzeiten der Busse in KW, ihren Fahrtrouten und ihrer Sequenz sind wirklich viele Menschen in KW betroffen – da ist es egal, wie alt man ist. Hier wird es wirklich Zeit, dass Verbesserungen spürbar werden. In Stadtverwaltung und Verkehrsbetrieben sollten Planungen des ÖPNV stärker die enormen Ausdehnungen von KW berücksichtigen. Wir sind eine der flächenmäßig größten Städte und nicht mehr das alte KW mit umgebenden Dörfern. Die damalige Gebietsreform, die KW so groß machte, verlangt nun auch ein Umdenken in den Köpfen von Verwaltung und Bürgern.

Wenn es um Mobilität geht, können sich unsere Mitglieder Lothar Falk und Frithjof von Rottkay übrigens noch eine Menge weiterer Verbessrungen in KW vorstellen. Wir haben z.B. immer mehr gut ausgebaute Bürgersteige. Die Radfahrer, die diese Bürgersteige nutzen, tun dies oft nicht aus bösem Willen. Sie wollen Sicherheit vor dem zunehmenden Verkehr aus Last- und Tankwagen und PKW. Anderswo hat man gute Erfahrungen damit gemacht, Fußgänger und Radfahrer durch relativ einfach anzubringende Markierungen voneinander zu trennen. Dass es immer auch Verkehrssünder gibt, die sich nicht an Regeln halten, ist kein Grund, auf gute Ideen zu verzichten.

Unsere interviewten Mitglieder hätten durchaus noch weitere Ideen, aber belassen wir es für diesmal bei den oben genannten. Was in KW erreicht wurde, ist gut. Dennoch bleibt noch vieles zu tun. Daran in den kommenden Jahren zu arbeiten, könnte das Leben in KW besser und leichter und sicherer machen. Die Bürgerinnen und Bürger würden es sicher schätzen, wenn sich Verwaltung und SVV hierzu klar bekennen. Entsprechende Pläne und ihrer solide Finanzierung für die nächsten Jahre, wären eine gute Sache.

Ein Text! Sie können ihn mit Inhalt füllen, verschieben, kopieren oder löschen.

 

 

Unterhalten Sie Ihren Besucher! Machen Sie es einfach interessant und originell. Bringen Sie die Dinge auf den Punkt und seien Sie spannend.

Karin Schwitalla

Wir für KW ist neue Ortsvorsteherin in Zernsdorf

 

 Ein Jahr vor der Kommunalwahl wählte der Ortsbeirat Zernsdorf  in dieser Woche eine neue Ortsvorsteherin.  Karin Schwitalla von Wir für KW setzte sich  mit ihrem Programm für Zernsdorf gegen andere Mitbewerber durch. Mit wohlwollenden Beifall quittierten das die  zahlreichen Besucher der Ortsbeiratswahl. Vor allem ihre Ideen zur Weiterentwicklung des Ortsteils, eingebettet in die Stadt Königs Wusterhausen,  wurden mit Interesse zur Kenntnis genommen. Mit Karin Schwitalla hat der Ortsbeirat gute Perspektiven vor sich, um die Kernfragen für den Ortsteil wie den Kita Neubau, den Schulneubau und nicht zuletzt, im Zusammenhang mit dem Wachsen des Ortsteiles, die infrastrukturelle Weiterentwicklung von Zernsdorf anzugehen. Dazu wünschen wir viel Erfolg.

 

Der Vorstand von Wir für KW

Michael Reimann

 

Erfolg für Wir für KW

Auf der letzten Ortsbeiratssitzung von Senzig wurde, im zweiten Wahlgang mit vier zu drei Stimmen  das Vorstands Mitglied von wir für KW Günter Hörnadel  zum neuen Ortsvorsteher von Senzig gewählt.  Der Maschinenbauingenieur und heutige Rentner betreibt eine der namhaften  Imkerei in der Stadt Königs Wusterhausen. Sein Engagement für die Umwelt, seinen Ortsteil und  für Wir für KW zeichnen ihn aus. 

Wir für KW

Senzig und die neuen Gedanken von - Wir für KW Weiter ==>

Info Blätter

Mitgliederbrief Nr. 3 2018
Wem gehört die Stadt?
Nowitschok-Hysterie
Mitgliederbrief_wir für kw_16.04.2018 Ko[...]
PDF-Dokument [3.7 MB]
Mitgliederbrief Nr.2 2018
- Wir waren im Fernsehen - rbb nichts neues
- Stipendium für Auszubildende des Erzieherberufs und Stärkung der frühkindlichen Bildung und weitere Beiträge
Mitgliederbrief_Zeitung_ wir für kw_14.0[...]
PDF-Dokument [487.6 KB]
Mitgliederbrief 01/2018
Neues aus der Stadt KW, aus der Sicht von Wir für KW
Mitgliederbrief_wir für kw_23.01.2018.pd[...]
PDF-Dokument [3.1 MB]
Vertrag SPD und Wir für Kw Fraktionsgemeinschaft
Vertrag_SPD-WfKW_FINAL.pdf
PDF-Dokument [201.1 KB]
250 Tage bis zur Bürgermeister Wahl in KW was zu tun bleibt
aufruf 250Tage K1 21.03.2017.pdf
PDF-Dokument [93.8 KB]
Kreisgebitsreform
Kreisgebitsrefom.pdf
PDF-Dokument [3.7 MB]

Neues aus der Stadt KW!

 

Sport frei! – Der Jugendsportpark mit Calisthenics-Anlage im Neubaugebiet wird zur Nutzung freigegeben.

 Als runder Abschluss der Bauarbeiten wird die Einweihung der Anlage im Beisein von Vertretern der bauausführenden Firmen sowie des Planungsbüros, Bürgermeister  und Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung  gefeiert. Sportler der Abteilung Kampfsport/Calesthenics der WSG 81 Königs Wusterhausen e.V. werden Übungen auf den Sportgeräten vorführen.

 Wir laden Sie zur Einweihung der Anlage am 16.06.2016 um 15:00 Uhr in die Heinrich-von-Kleist-Straße, Königs Wusterhausen, ein.

 

KW bekennt Farbe

Zum Internationalen Tag gegen Homophobie wird die Regenbogenflagge vor dem Rathaus gehisst

 

Anlässlich des internationalen Tages gegen Homophobie wurde an diesem Mittwoch die farbenfrohe Regenbogenflagge vor dem Rathaus in Königs Wusterhausen gehisst. Am 17. Mai 1990 strich die WHO Homosexualität von der Liste der Diagnoseschlüssel für Krankheiten. Seitdem ist viel passiert. Lesben und Schwule sind anerkannt in der Gesellschaft, ihre Lebenspartnerschaften nahezu gleichgestellt. „Die Flagge ist ein Zeichen für die Toleranz in unserer Stadt“, sagt Nancy Engel, Königs Wusterhausener Stadtverordnete und Initiatorin der Veranstaltung. „Doch es gibt weiterhin viel zu tun auf diesem Weg.“ Schwuler oder Schwuchtel würden beispielsweise noch immer als Schimpfwörter gebraucht.

 

Zukunftslösungen im Flughafenumfeld

Wachstumskern und Landkreis auf den Berliner Energietagen

Auf Empfehlung des Landes nahmen regionale Spitzenvertreter am Workshop „Innovative Mobilitätskonzepte“ der zweitägigen Berliner Energietage teil. Weiter ==>

 

Startschuss für Technologiepark auf dem Funkerberg

Erschließungsarbeiten für den ersten Bauabschnitt laufen

Der erste Bauabschnitt an der nordwestlichen Seite des 12,5 Hektar großen Entwicklungsgeländes des zukünftigen Technologieparks auf dem Funkerberg wird derzeit vorbereitet. Anfang April hat die Untere Forstbehörde die Genehmigung zur Umwandlung des Waldes erteilt. Derzeit werden die Bereiche für die späteren Verkehrs- und Grünflächen gerodet, was voraussichtlich bis 31. Mai 2017 dauern wird. Für die Arbeiten wurde die Firma Tief- und Landschaftsbau Tieba GmbH Lübben beauftragt.Weiter = >

 

Neuigkeiten aus Königs Wusterhausen jetzt auch auf Facebook

 

Die Stadt Königs Wusterhausen ist neuerdings mit einer weiteren offiziellen Seite auf Facebook vertreten. Im Juni 2016 ging bereits die Seite „Flüchtlings- und Asylangelegenheiten Königs Wusterhausen“ an den Start. Nun werden auch Informationen aus anderen Bereichen der Stadtverwaltung über den Facebook-Kanal verbreitet.

 

Neuer Weg am Nottekanal – Sperrung während der Bauarbeiten

Seit 28.11.2016 lässt die Stadt Königs Wusterhausen den Weg zwischen der Luckenwalder Straße 14-18 und der Holländerbrücke am Nottekanal grundhaft ausbauen.Weiter  =>

 
Königs-Wusterhausener Weihnachtsmarkt vom 09. bis 11.12.2016 auf dem Kirchplatz
Die Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und so wartet bereits jetzt ganz Königs Wusterhausen gespannt auf den Weihnachtsmarkt am zweiten Wochenende im Dezember. Nicht nur der Kirchplatz, sondern auch das Schloss, die Kreuzkirche, das Dahmelandmuseum und die Bahnhofstraße: die gesamte Innenstadt schmückt sich festlich zum Advent und lädt kleine und große Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich von der vorweihnachtlichen Stimmung verzaubern zu lassen. Weiter =>
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Wir-für-KW e.V.